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Tobias Heller

AfD 26.03.2025 Sitzungen 8/10

Sehr geehrter Herr Präsident! Ich will mich in dieser dritten Rederunde kurzfassen, liebe Abgeordnete. Ich hatte bereits in meiner vorherigen Rede kurz darauf hingewiesen, dass wir nicht automatisch erwarten, dass Sie allen unseren Vorschlägen zustimmen. (Luise Neuhaus-Wartenberg, Die Linke: Sie haben keinen einzigen Vorschlag gebracht!) – Nein, wir erwarten nur, dass wir auf sachlicher Ebene entscheiden, Frau Neuhaus-Wartenberg, und dass Sie genau überlegen, ob Sie die Brandmauer in Ihrem Kopf entscheiden lassen und gute Vorschläge für eine gute Bildung für unsere Schüler und Kinder blockieren wollen. Denn die meisten von Ihnen kennen unsere Vorschläge – mancher hat sie sogar aufgegriffen und in ein Wahlprogramm gegossen. Andere wollen dies nun wie selbstverständlich umsetzen. Beides begrüßen wir und stehen dem natürlich nicht im Wege – übrigens ganz egal, von welcher Fraktion Sie kommen. (Zuruf Rico Gebhardt, Die Linke) Ich möchte an dieser Stelle einen kleinen Abriss geben, was aus unserer Sicht eine Mehrheit finden kann, um der angespannten Situation an unseren Schulen zu begegnen: Lehramtsstudenten sollen von Beginn an in unseren Schulen eingesetzt werden. Die Modellprojekte wollen wir dort flächendeckend ausbauen, das gibt es in Anfangsstadien bereits. Verbeamtete Lehrer sollen dorthin abgeordnet werden, wo sie dringend gebraucht werden – natürlich auch schulartübergreifend, daraus mache ich gar keinen Hehl. Wir wollen unsere Lehrer endlich von unterrichtsfremden Aufgaben befreien. Ich denke dabei nur an die Brandschutzbeauftragten, unsere GTA-Koordinatoren, die Datenschutzbeauftragten, IT-Koordinatoren oder Praktikumsbetreuer – Sie sehen schon an meiner Aufzählung, welch ein Wust und welch eine Mehrarbeit unserem Lehrpersonal mittlerweile aufgebürdet wurde. Auch die Möglichkeiten für Ein-Fachlehrer wollen wir definitiv ausbauen. Das sind nur ein paar Beispiele, die wir bereits vor Jahren vorgeschlagen haben; das wissen Sie. Sie sehen: Es wäre ganz einfach, man muss nur in der Sache etwas ändern wollen. Und zum Abschluss, Herr Gasse: Wenn Sie von Kontinuität sprechen, wie das in der CDU immer so gern gemacht wird: Sie hatten zehn Jahre lang einen bzw. mehrere angeblich soziale Koalitionspartner. Wir diskutieren heute über Verbesserungsvorschläge – Sie haben es leider nur verschlimmbessert. An diesem Punkt befinden wir uns. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. (Beifall AfD und Matthias Berger, fraktionslos)

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