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Sebastian Wippel

AfD 13.02.2025 Sitzungen 8/8

Ja, vielen Dank, Frau Präsidentin. Sehr geehrter Herr Dulig, ich möchte auch eine Kurzintervention zu Ihrem Redebeitrag halten. Sie haben über Einflussnahme geredet. Hier wird ein Bild an die Wand gemalt, das mit der Realität absolut nichts zu tun hat. Was allerdings wirklich etwas mit der Realität zu tun hat, ist die Einflussnahme seitens linker Kreise, und zwar auf Gastwirte, auf Stadträte, auf Bürgermeister, wenn es zum Beispiel heißt: Nein, diese Räumlichkeiten werden nach Möglichkeit nicht vermietet. Das überlässt man anderen Leuten nicht, und sei es für künstlerische Sachen, wenn beispielsweise unbequeme Leute auftreten. Hier ist die Antifa sehr gern dabei. Nachher werden die Gebäude beschmiert, weil man mit Widerspruch oder abweichenden Meinungen offensichtlich nichts anfangen kann – selbst, wenn es ein Parteigenosse von Ihnen ist, siehe Thilo Sarrazin; das haben wir selbst erlebt. Er ist irgendwo aufgetreten und nachher wurden die Veranstaltungsräume verunstaltet. Das Gleiche haben wir auch als Alternative für Deutschland in ganz vielen Orten erlebt. Dort trauten sich Gastwirte wegen einer wie auch immer in der Luft hängenden Gefahr nicht heraus, weil sie fürchteten, Opfer von Übergriffen zu werden. Nun kommen Sie um die Ecke und beschweren sich, wenn jemand von der Alternative für Deutschland bei so einem Theaterintendanten mal nachfragt, wie das Ganze denn gemeint und zu verstehen sei. Dann sagen Sie, dies sei eine „subtile Einschüchterung“. Also, ich muss Ihnen ganz ehrlich sagen: Ich kann mit der Kunstfreiheit durchaus umgehen. Es gibt auch ein Theaterstück, das in Görlitz aufgeführt wurde bzw. in Zittau aufgeführt wird, bei dem man sich Anleihen aus meinem Lebenslauf nimmt, daraus irgendwie ein Kunstwerk macht und mich durch den Kakao zieht. Aber bin ich losgelaufen und habe gesagt, man müsse nun das Theater verbieten? Oder, dass das nicht aufgeführt werden dürfe? Ich schüttele über so was den Kopf und sage mir, so etwas muss ich mir nicht anschauen. Ich werde dafür auch bestimmt keinen Eintritt bezahlen. Da muss man halt durch. Dann gibt es aber auch Dinge, die eben nicht unbedingt etwas mit Kunst zu tun haben. Wenn ich an dieses Zentrum für politische Schönheit denke, das politische Agitation unter dem Begriff der Kunstfreiheit macht, das massiv in die Rechte von anderen Leuten eingreift – sei es, dass man stundenlang mit einem Sirenenton Leute in Riesa beschallt oder andere Beispiele – – Erste Vizepräsidentin Ines Saborowski: Ihre Redezeit ist abgelaufen, und ich habe aufgepasst.

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