Tobias Heller
Natürlich ist mir das bekannt. Man kann dieses „weniger ist mehr“ auch anders auslegen, indem man sagt, vielleicht auch weniger Lehrpersonal. Da sind wir schon sehr deutlich an der Grenze. Das habe ich in meinem Redebeitrag gerade zum Anfang noch einmal dargelegt. Von der Seite her kann man das auch als Lehrkraft falsch interpretieren. Da wäre ich vorsichtig mit solchen Aussagen wie „weniger ist manchmal mehr“. Frau Melcher hat gerade von der weltoffenen Kultur unserer Bürger und unserer Städte gesprochen. Aber vielleicht ist es auch manchmal so, dass gerade der eine oder andere Bürger aus der großen Weltstadt doch lieber auf das flache Land zieht. Ich denke da mit Blick auf unsere Wahlergebnisse in ländlichen Regionen, aber auch mit dem Wegzug aus den Städten gerade auf das flache Land, wenn man es sich noch leisten kann und das auch will, dass dann der eine oder andere Bürger oder auch unsere Kinder auf dem Land doch manchmal besser aufgehoben sind. (Zuruf Luise Neuhaus-Wartenberg, Die Linke) Frau Neuhaus-Wartenberg, nicht die Kinder sind die Verursacher dieser Probleme, wie Sie das suggerieren und in Bezug auf unseren Antrag äußern. Die Probleme und Verursacher sitzen hier in der Staatsregierung. Das muss man so deutlich sagen. Gerade ein vernünftiger Spracherwerb – das hatte ich in meiner Eingangsrede dargelegt – ist Grundlage für einen angemessenen Unterricht in unserem Land. Vielen Dank. (Beifall AfD) Zweiter Vizepräsident André Wendt: Kollege Heller sprach in dieser zweiten Rederunde für die AfD-Fraktion. Ich frage die anderen Fraktionen, ob es noch Redebedarf gibt? – Das sehe ich nicht. Ich frage die AfD, ob es seitens der AfD noch Redebedarf gibt. – Das sehe ich auch nicht. Ich übergebe das Wort jetzt an die Staatsregierung; Herr Staatsminister Clemens, bitte schön.
