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Thomas Prantl

AfD 13.02.2025 Sitzungen 8/8

Tippen Sie Ihren Facebook-Post. Eindeutig, die Lausitzer freuen sich. (Roberto Kuhnert, AfD: Gewerbesteuer!) Noch einmal zur Verfahrensweise. Ich würde jetzt mit meiner Rede fortfahren. Ich habe noch 2 Minuten und 22 Sekunden Zeit. Noch einmal an Sie gerichtet, Herr Ritter und die ganze CDU-Fraktion: Ihre Energiewende führt uns in die Planwirtschaft, in den Umverteilungsstaat und in die Deindustrialisierung. Ich frage Sie jetzt, ob es Ihnen nicht zu denken gibt, dass ein SPD-Genosse und Ministerpräsident, Dietmar Woidke – das ist der Kollege, den Ministerpräsident Michael Kretschmer im Landtagswahlkampf unterstützt hat, also nicht die CDU, die SPD hat er unterstützt, egal –, sagt: „Das – also die Energiewende – ist die größte Umverteilung von Geld von unten nach oben seit 1945.“ Und: „Das kann so nicht weitergehen. Das ist eine riesige Ungerechtigkeit.“ Das sagt die SPD zur Energiepolitik der CDU. Das sollte Ihnen zu denken geben. Schaut man in den aktuellen Koalitionsvertrag in Sachsen, wird einem auch angst und bange: ungeachtet aller Misserfolge mehr Solaranlagen, mehr Windräder, keine Kernenergie, keine heimische Kohle, kein billiges russisches Gas, kein Öl. Die GRÜNEN haben die Regierungsbank verlassen. Uns bleibt Michael Kretschmer als der beste Ministerpräsident, den Sachsens GRÜNE je hatten. (Beifall AfD) Die Industrie- und Schwellenländer dieser Erde brechen mit Kernenergie in eine gute wirtschaftliche Zukunft auf. Weltweit werden neue Kernkraftwerke gebaut – Herr Ritter, gut zuhören –, laut Statista allein in China 36 Kernkraftwerke, in Russland 14 neue Kernkraftwerke, in Indien zwölf neue Kernkraftwerke, in Summe weltweit 86 Stück. Nirgendwo auf der Welt ist Kernkraft ein Problem, außer in Deutschland, dank CDU. Herr Ritter, warum wollen Sie partout nicht begreifen, dass Kernkraft auch in Deutschland und Sachsen erfolgreich funktionieren könnte? Was ist daran so schwer zu verstehen? Deutschland braucht Kernkraft statt Windmühlen und Lenkdrachen, um weltweit wettbewerbsfähig zu bleiben. „In Deutschland soll es nie wieder Kernkraftwerke geben.“ Wer hat es gesagt? Friedrich Merz. Ich glaube nicht, dass der Satz von ihm stammt. Es hört sich fast so an, als hätte es die große Mentorin Angela Merkel diktiert. Praktische Lösungen und wirksame Maßnahmen will die CDU ganz einfach nicht. Die Frage ist nur, wie lange das Ihre Wähler noch mitmachen, wenn das Geld hinten und vorne nicht mehr reicht und die Träume ausgeträumt sind, wenn es die Bruchlandung gibt in einer harten Realität, –

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