Martin Dulig
Ich weiß jetzt nicht, ob es eine Frage war oder nur Polemik. Ich kann Ihnen nur sagen – und das biete ich wirklich an –: Lassen Sie uns eine Allianz der Kulturpolitik schmieden! Lassen Sie uns eine Allianz bilden, die diese Balance für Sachsen herstellt! Es nützt nichts, wenn wir einen Teil herauslösen und uns egal ist, was danach passiert. Sie können die Augen gern davor verschließen, dass wir zurzeit 2 Milliarden Euro weniger im Haushalt haben. Oder Sie können sich als aktiver Teil sehen, um tatsächlich das, was ich mit „Balance“ meine, herzustellen. Es ist ein Irrglaube, wenn man jetzt sagt: Es wird alles besser. Wir ziehen etwas vor die Klammer. – Das löst nicht einmal das Problem für die Theater und Orchester; denn auch diese leben von einem kulturellen Umfeld. Ich bleibe dabei: Wir sollten die unterschiedlichen Bereiche nicht gegeneinander ausspielen, weil wir genauso die freie Szene unterstützen müssen wie die Theater und Orchester. Sie haben heute den Fokus auf einen Bereich gelegt. Unsere Argumentation ist – dabei bin ich bei dem, was auch Kollegin Firmenich gesagt hat –, wir müssen uns das Gesamte anschauen. Deshalb widersprechen wir überhaupt nicht dem Anliegen, der Motivation, der Begründung, die Sie genannt haben, sagen aber, dass dieser Antrag heute nicht die Lösung ist, sondern wir müssen Verantwortung übernehmen für den gesamten Kulturhaushalt. Vielen Dank. (Beifall SPD und Staatsministerin Barbara Klepsch) Vierter Vizepräsident Albrecht Pallas: Das war Kollege Martin Dulig von der SPD-Fraktion. Wir setzen fort mit den BÜNDNISGRÜNEN und Frau Kollegin Dr. Maicher. Bitte schön.
