Ines Biebrach
Herr Dulig, das höre ich heute den ganzen Tag. Wir wollen alles retten, und wir sind ja so bemüht, aber leider fehlt uns das Geld. Wenn Sie dem Vortrag meines Kollegen Dr. Ingolf Huhn zugehört haben, dann bedeutet 30 % der Mittel aus letztem Jahr für das erste halbe Jahr die Schließung der Theater. Da geht es nicht darum, dass wir nachher irgendetwas retten können. Wenn Sie ihm weiter zugehört haben, dann müssten Sie wissen, dass er auch gesagt hat, dass die Theater schon Federn gelassen haben ohne Ende. Und wir hören uns in diesem Plenum den ganzen Tag an, dass Sie alle so bemüht seien, aber leider, leider hätten wir kein Geld. Und jetzt gehen wir zu den ländlichen Theatern und sagen: Ja, die Staatsregierung liebt euch, aber ihr werdet trotzdem sterben. – Ich weiß, das war keine Frage. Es tut mir leid.
