Petra Köpping
Zum einen geben wir viel Aufklärung, Information und Schulungen in diesen Bereichen. Das haben wir bei der ersten Beratung – jetzt ist Herr von Breitenbuch wieder da –, die wir mit den Landwirten und den Erzeugern geführt haben, festgestellt. Deshalb haben wir unsere Internetseite verbessert und vereinfachte Darstellungen und Erklärungen dazu gegeben, wie man Quarantäne- und Präventionsmaßnahmen für die Stallhaltung tatsächlich besser und anders durchführt, als man es vielleicht gewohnt war, weil man keine Seuchenausbrüche hatte. Bei den Schweinehaltern ist das schon sehr gut gelungen, das ist dort noch einmal differenziert dargestellt worden. Zu den anderen Tierhaltern gehören nicht nur die Rinder-, sondern auch die Ziegen- und Schafsbestände. Dort muss man jetzt nachholen und nachbessern, damit absolute Sicherheit besteht. Natürlich ist der bestandsbetreuende Tierarzt ein ganz wichtiger Partner. Gerade wenn es um das Thema freiwilliges Impfen geht, das wir vorhin angesprochen haben, kann dieser eine Empfehlung geben, was er für den Bestand in dieser oder jener Form anregt. Denn auch geimpfte Tiere könnten ein Absatzproblem bedeuten, weil derjenige, der die Tiere abnimmt, natürlich nachfragt, welche Impfungen erfolgt sind. Es ist nicht einfach das bloße Impfen, sondern es gibt auch die Nachfrage, was geimpft worden ist und weshalb. Dieser Zusammenhang besteht also. Aber Aufklärung, Schulungen, Prävention, eine gute Zusammenarbeit mit dem Bestandstierarzt – das sind die wichtigen Voraussetzungen, die es in diesem Bereich braucht. Dritter Vizepräsident Prof. Dr. Jörg Scheibe: Haben Sie noch weitere Fragen? Es ist noch Zeit. – Danke. Dann kommen wir jetzt zur Fraktion BÜNDNISGRÜNE; bitte.
