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Petra Köpping

12.02.2025 Sitzungen 8/7

Das ist eine sehr schwierige Frage, weil ich keine Tiermedizinerin bin. Die Regelungen, die jetzt getroffen worden sind, besagen, dass der gesamte Bestand gekeult werden muss, in dem der Ausbruch passiert ist. MKS ist eine der ansteckendsten Seuchen, die es überhaupt gibt. Eingangs wurde gesagt, dass 1988 der letzte Ausbruch in Deutschland gewesen ist und man sehr, sehr nervös geworden ist, weil wir jetzt in Brandenburg einen Ausbruch haben. Zum Glück gibt es keinen zweiten. Aber ich glaube, dass man dort, wo so ein hoch infektiöser Ausbruch ist, wirklich in diese Richtung gehen muss. Man muss überdenken – wenn ich die Frage ein Stück erweitern darf –, ob der Weg, den wir bei ASP gehen, mit Einzäunungen und mit Schießen des Schwarzwildes, richtig ist. Wir hatten Empfehlungen an die Europäische Union gegeben, noch einmal darüber nachzudenken, ob man das, was ausschließlich bei uns in Sachsen im Wildtierbestand passiert ist, über diese Art von Maßnahmen regeln muss oder ob es nicht andere Möglichkeiten gibt. Bei der Maulund Klauenseuche kenne ich – ehrlich gesagt – im Moment keinen Experten, der uns eine andere Empfehlung geben kann. Zweiter Vizepräsident André Wendt: Vielen Dank. Nun übergebe ich an die SPD-Fraktion. Bitte schön, Frau Kollegin Stellbrink.

Protokoll ↗