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Petra Köpping

12.02.2025 Sitzungen 8/7

Vielen Dank für die Frage, da kann ich gleich das, was ich eigentlich ausführen wollte, einbinden. Es ist natürlich so, dass wir eine Zusammenarbeit innerhalb von Sachsen haben. Wir haben einen eigenen Krisenstab, der ministeriumsübergreifend agiert. Bei den Bundesländern haben wir eine Länderarbeitsgemeinschaft, die einen regelmäßigen Austausch vornimmt. Wir haben die BundLänder-Taskforce Tierseuchenbekämpfung, die dort eine Rolle spielt. Jetzt komme ich gleich auf die Frage, die Sie wirklich gestellt haben: Wie kann man dafür sorgen, dass mehr Solidarität unter den Bundesländern herrscht, wenn es ein Bundesland trifft? Das ist in der Tat ein Problem, das von denen, die am Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung mitverhandeln werden, gelöst werden muss, damit das Bundesland, bei dem die Seuche auftritt – wie bei uns mit Brandenburg die ASP oder in Brandenburg allein die Maul- und Klauenseuche –, von den anderen Bundesländern unterstützt wird. Es ist ein großer finanzieller Aufwand, den ein Bundesland betreiben muss. Sachsen hat in den letzten Jahren über 50 Millionen Euro ausgegeben, um die Tierseuche zu bekämpfen. Zweiter Vizepräsident André Wendt: Vielen Dank. Nun übergebe ich an die AfD, an Kollegen Dornau. Er begibt sich an Mikrofon 7.

Protokoll ↗