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Jörg Urban

AfD 13.06.2024 Sitzungen 7/90

Vielen Dank, Frau Präsidentin! Ich möchte noch einmal das Stichwort Wasserstoff aufnehmen – weil Sie das auch wieder angesprochen haben, Herr von Breitenbuch, und weil der Ministerpräsident es will. Ich möchte noch einmal deutlich machen: Ich halte das für einen Irrweg, der unheimlich viel Geld kosten wird und der eben nicht in die Zukunft gewandt ist. Grüner Wasserstoff, der ja zur Energiewende gehört, kostet heute zehnmal so viel wie Erdgas im Endprodukt, dem Energieoutput. Und selbst, wenn wir es qualitativ verbessern, kostet es fünfmal so viel, kostet es zweimal so viel. Es wird subventioniert werden müssen und damit sind wir wieder an dem Punkt: Wir haben jetzt 25 Jahre lang die Windkraft subventioniert. Jetzt werden wir über viele Jahre die Wasserstoffwirtschaft subventionieren. Noch einmal sei gesagt: Das geht vielleicht bei einem oder zwei Betrieben. Ein Stahlwerk mit Wasserstoff zu betreiben, ist in dem Moment vorbei, wo die Subventionen nicht mehr vorhanden sind. Alle anderen Betriebe, die ja mit gezwungen werden, diesen Weg zu gehen, kann man nicht subventionieren. So viel Geld ist gar nicht vorhanden. Diesen Weg jetzt zu beschreiten und ihn politisch, planwirtschaftlich vorzugeben, halte ich für falsch, und darin widerspreche ich Ihnen ausdrücklich. (Beifall bei der AfD) Erste Vizepräsidentin Andrea Dombois: Herr von Breitenbuch.

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