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Georg-Ludwig von Breitenbuch

CDU 03.05.2024 Sitzungen 7/88

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Zu dieser Zeit in Sachsen: das Bild eines großen, fruchtbaren Gartens. Alles blüht, manches ist leider erfroren. Ein Dank an alle Landwirtinnen und Landwirte, die dies täglich bearbeiten, möglich machen und – wie bereits viele Jahrhunderte vor uns auch – diese Fruchtbarkeit erhalten. Damit tragen Sie zu unserer Ernährung, zu unseren gesunden und wohlschmeckenden Produkten bei. Seien Sie sicher, liebe Landwirte: Wir haben die Sorgen im Blick, die aufgrund der Witterungsunbilden gerade bestehen. Diese sächsische Agrarstruktur und dieser große Garten sind nicht vom Himmel gefallen. Unsere Agrargeschichte ist alt – darauf möchte ich jetzt jedoch nicht eingehen –, aber vor allem die politischen Entscheidungen in den Neunzigerjahren waren etwas Besonderes. Nirgends wurde nach 1990 um die neue Agrarstruktur so gestritten wie in Sachsen. Namen wie Ignaz Kiechle, Dr. Jähnichen, Herr Rentsch, Herr Berger, Herr Tanneberger bleiben in der Agrargeschichte Sachsens erhalten, weil darüber gestritten wurde, was aus den alten Betrieben sowie aus den neuen Betrieben wird. Nirgendwo sonst wurde so heftig an dieser Agrarstruktur gefeilt. Wir haben heute – das sieht man –, anders als in allen anderen Bundesländern, eine große Vielfalt. Es gibt große und kleine Betriebe. Es gibt eine Stabilität durch Leistung sowie durch Eigentum. Unsere Betriebe sind im Durchschnitt doppelt so groß wie die im Rest Deutschlands. Es gibt Bewegung, es gibt Dynamik und es gibt, wenn man von einzelnen Punkten absieht, keine marktbeherrschenden Stellungen. (Widerspruch bei den BÜNDNISGRÜNEN –

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