Sebastian Wippel
Frau Čagalj Sejdi, ich danke Ihnen für die Frage. Zunächst: Ich wünsche mir, dass Straftäter ihre Straftaten am besten nicht begangen hätten. (Beifall bei der AfD – Zuruf von den LINKEN: Darin sind wir uns einig!) Das Zweite ist: Wenn sie eine Straftat begangen haben, dann müssen sie für diese Strafe selbstverständlich auch zur Rechenschaft gezogen werden. Das Beste wäre, wenn sie die Haftstrafen in Kooperation mit ihrem Heimatland in ihrem Heimatland absitzen könnten und nach der Haftentlassung zu Hause bleiben. (Beifall bei der AfD – Marco Böhme, DIE LINKE: Die aus ihrem Land geflohen sind, sollen verfolgt werden? – Zuruf der Abg. Sabine Friedel, SPD) Alternativ: Sofern es nicht geht – – Brüllen Sie doch nicht dazwischen. Meine Güte, ich verstehe mein eigenes Wort nicht. (Unruhe) Das Zweite ist: Wenn die Haftstrafen in Deutschland angetreten sind, dann kann man nach Absprache mit den Staatsanwaltschaften – sie prüfen das, weil sie für die Strafvollstreckung zuständig sind – dazu übergehen, dass zum Beispiel nach einer kürzeren Haftzeit die Haftzeit in Deutschland beendet wird und dann die Abschiebung erfolgt. (Zurufe von den LINKEN und der AfD – Frank Richter, SPD, steht am Mikrofon.) Eine Abschiebung nach Afghanistan? Ja, für einen Mörder. Warum nicht? Warum sollen diese Leute bei uns in Deutschland die Sicherheit gefährden, weil sie angeblich gefährdet in ihrem Heimatland sind? (Beifall bei der AfD) Wir als deutsche Gesellschaft müssen abwarten und bewerten, wer uns hilft und wer uns schadet.
