Thomas Kirste
Nein, danke. Es geht erstens um Sparschreibungen wie Minister/innen, zweitens um Sonderzeichen wie Ministerpräsident-Sternchen-innen, drittens um seltsame Wortbildungen, die es in der deutschen Sprache überhaupt nicht gibt, (Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE: Na ja, die hören wir auch häufig von Ihnen!) wie Bürgerix anstatt Bürger, (Zuruf des Abg. Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE) und viertens natürlich alles, was Genderideologen sonst noch einfallen könnte. Allein, dass wir heute wieder darüber debattieren müssen, ist absurd genug. (Rico Gebhardt, DIE LINKE: Ja, genau! – Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE: Wer wollte das denn? – Zurufe von den LINKEN) An dieser Stelle noch ein Hinweis: In § 1 unseres Gesetzes wird Bezug auf ein außer Kraft getretenes Gesetz genommen. Hierzu haben wir einen Änderungsantrag formuliert, den ich gleichzeitig einbringe. Ich sage das nur, damit sich niemand hinter dieser Formalität verstecken kann und seine Ablehnung des Gesetzes später fadenscheinig damit begründet. Ich kann mir jetzt schon vorstellen, wie die Aussprache gleich ablaufen wird. (Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE: Aha!) Die CDU wird sich wieder hinstellen und behaupten, in Sachsen werde offiziell überhaupt nicht gegendert (Rico Gebhardt, DIE LINKE: Stimmt doch!) und mit Sonderzeichen schon gar nicht. Das seien alles Fake News, (Heiterkeit bei der AfD) das seien Verschwörungstheorien, ganz nach dem Motto: Ich tue einfach so, als gäbe es das Problem überhaupt nicht. Hoffentlich ist der Wähler dumm genug, darauf hereinzufallen. (Beifall bei der AfD –
