Sabine Friedel
Hören Sie doch zu, Frau Jost!) sobald das Wort „Migrantin“ oder „Migrant“ auftaucht. Ich weise Sie darauf hin: 8 % unserer sächsischen Mitbürgerinnen und Mitbürger haben selbst einen Migrationshintergrund. Dabei wird noch nicht einmal mitgerechnet, wenn der weitergeht in der Familie. Es sind also noch viel mehr Menschen. (Martina Jost, AfD: Das hat mit meiner Intervention nichts zu tun!) Diese Menschen, die ein Teil unserer Gesellschaft sind, die ein Teil von uns allen sind, immer wieder mit solchen Begriffen in einen Topf zu werfen, (Martina Jost, AfD: Geben Sie doch eine Antwort!) ist beleidigend, ist absolut unsachlich, (Beifall bei den BÜNDNISGRÜNEN und der SPD) ist nicht hinzunehmen hier in unserer Gesellschaft, ist spaltend. Und vor allen Dingen legt es die Axt an unseren eigenen Wohlstand, weil wir darauf angewiesen sind, dass auch in diesem Land Zuwanderung erfolgt. (Jörg Urban, AfD: Keine Antwort! – Sebastian Wippel, AfD: Das hat nichts mit der Kurzintervention zu tun!) Das brauchen wir für unsere Wirtschaft, für unsere Zukunft. Sie stehen für das Gegenteil. Sie stoßen diese Menschen vor den Kopf, auf die wir dringend angewiesen sind. (Martina Jost, AfD: Keine Antwort! –
