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Martina Jost

AfD 02.05.2024 Sitzungen 7/87

Vielen Dank, Herr Präsident, für das Wort. Ich muss jetzt wirklich reagieren. Ich weiß nicht, Herr Minister Günther, wie Sie das mit den Arbeitskräften meinen. Es heißt immer, dass sie hier ausgeschlossen würden, dass wegen Diskriminierung kein Ingenieur mehr in die neue Chipfabrik käme. Ich frage mich, ob Sie glauben, nach einem Integrationskurs oder mit einem Ansprechpartner irgendwo in einem Amt, der Ingenieur gehe dann dahin und er und derjenige aus dem öffentlichen Dienst, der vorher geschult worden ist, wie er mit Migranten umgeht, treffen sich irgendwo und haben irgendetwas zu bereden. (Sabine Friedel, SPD: Genauso funktioniert das!) Das sind Menschen, die als Fachkräfte hierherkommen. Oder der Professor an der Universität, der braucht doch keinen Integrationskurs und schon gar kein Integrationsgesetz. Er braucht einen Anreiz, hierherzukommen, dass hier Steuern gesenkt werden, damit er nicht so viele Steuern und Abgaben bezahlt. Das ist doch völliger Unsinn, immer Ihre Vermischung, dass keine Arbeitskräfte kommen würden, weil wir sie so schlecht integrieren würden. Die Leute brauchen keine Integration. Das wissen die selber. Sie werden durch Arbeit integriert. (Markus Scholz, BÜNDNISGRÜNE: Arbeitsintegration und soziale Integration sind zwei Dinge!) Wir reden bei einem Integrationsgesetz doch von den Menschen, die Schwierigkeiten damit haben, sich hier zu integrieren. Das müssen Sie mir einmal erklären, wie dann der Professor von der Uni hier bei uns auf das Amt geht und sich dann über die Integration beraten lässt. Das ist völliger Unsinn, was Sie hier reden. (Beifall bei der AfD) Zweiter Vizepräsident André Wendt: Das war die Kurzintervention von Frau Kollegin Jost von der AfDFraktion auf den Redebeitrag von Herrn Staatsminister Günther. Er reagiert jetzt darauf am Pult. Bitte schön.

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