Thomas Schmidt
Sehr geehrter Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Herzlichen Dank für den vorliegenden Antrag; denn im Holzbau wurde in Sachsen einiges auf den Weg gebracht, was das SMR umsetzen durfte. Aber ohne die Unterstützung des Sächsischen Landtags, die bereitgestellten Mittel, die Initiativen – es ist nicht der erste Antrag –, die das insgesamt begleitet haben, wäre das alles nicht möglich gewesen. Herzlichen Dank dafür. Es wurde bereits im Koalitionsvertrag der Auftrag formuliert, in Sachsen ein Holzbau-Kompetenzzentrum zu etablieren. Dieser Aufgabe ist das SMR mit der Unterstützung des Aufbaus der Holzbau-Kompetenz Sachsen GmbH, kurz HKS, im Jahr 2021 nachgekommen. Seit ihrer Gründung hat sich die HKS inzwischen hervorragend etabliert, sodass man in Sachsen in Sachen Holzbau nicht mehr an dieser HKS vorbeikommt. Das geschah aber immer nach dem Grundprinzip, Entwicklungen zu unterstützen, die vorhandenen Kompetenzen zu bündeln und dadurch neue Synergien zu heben, und nicht alles vorzugeben und so regionale Initiativen zu behindern oder zu ersetzen. Das war letztendlich das Erfolgskonzept, was in anderen Bundesländern oder auch im Ausland inzwischen mit großem Respekt gesehen wird. Neben einer Vielzahl von Veranstaltungen, mit denen in der Öffentlichkeit für das Bauen mit Holz geworben wurde und der Durchführung von Fachberatungen und Ganztagsseminaren zu holzbaubezogenen Themen hat die HKS eine berufsbegleitende Fortbildung Fachingenieur/Fachplaner für Holzbau zur Vermittlung praxisorientierten Fachwissens konzipiert. So soll künftig in größerem Umfang der Bau von auch mehrgeschossigen Gebäuden aus Holz gefördert werden. Sehr gern erinnere ich mich an den bereits durch Herrn Löser erwähnten 1 Sächsischen Holzbautag – der zweite wird bald folgen –, der im vergangenen Jahr durch die HKS organisiert wurde. Aufgrund des außerordentlich positiven Echos findet nun eine Fortsetzung statt. Am 19. April wird der 2. Sächsische Holzbautag folgen. Wie bereits einleitend gesagt, arbeitet die HKS dabei nicht nur an einem einzigen Standort in Sachsen. Vielmehr geht es darum, verschiedene Orte im Freistaat in puncto Holzbau zu vernetzen. So engagiert sich die HKS wie bereits erwähnt in Leipzig, aber auch in Niesky und an vielen anderen Orten im Lande. Frau Mertsching, ich möchte an dieser Stelle sagen: Es wurde am Anfang immer daraus geschlossen, es werde irgendwohin ein Haus gebaut, aber es ist ein Kompetenzzentrum. Dort sollen Kompetenzen gebündelt, regionale Initiativen unterstützt und Wissenstransfer gefördert werden. Es ist nun einmal in Leipzig die Initiative entstanden, ein Holzbauforschungszentrum zu etablieren. Im InnovationsPark Bautechnik, gleich neben dem Carbonbetontechnikum (Antonia Mertsching, DIE LINKE, steht am Mikrofon.) wird diese Halle nun errichtet – man kann sie schon sehen –, die inzwischen fast 1 000 Quadratmeter misst. Dort sollen zukünftig moderne Verfahren für den Holzbau experimentell erprobt werden. Zweiter Vizepräsident André Wendt: Gestatten Sie eine Zwischenfrage?
