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Michael Kretschmer

21.03.2024 Sitzungen 7/86

Das Ziel muss sein, wie Sie sagen, eine leistungsfähige Landwirtschaft, aber vor allen Dingen eine regional verankerte Landwirtschaft zu haben. Was uns, glaube ich, zusammenbringt, ist das Bild von Finanzinvestoren, die in Größenordnungen Tausende von Hektar zusammenkaufen, um mit Leiharbeitern und Betrieben landwirtschaftliche Flächen zu bewirtschaften, die nichts mehr mit dem Dorf, mit der Gemeinde zu tun haben, um die es geht. Man könnte es unter dem Motto fassen: Bauernland in Bauernhand. Das ist auch mein Leitgedanke. Es ist im Übrigen eine Frage von Finanzinvestoren oder von großen Konzernen und Naturschutzverbänden und ähnliches. Es geht darum, dass diese regionale, lokale Wertschöpfung erhalten bleibt. Das ist etwas, das am Ende schnell zu machen ist, wenn das Ziel eine Veränderung eines Agrarstrukturgesetzes ist. Es geht darum, Einzeleigentümer von 3 000, 4 000 oder 5 000 Hektar in Sachsen möglicherweise zu verhindern. Über die Größenordnung wird zu sprechen sein. Aber das ist der Regelungskern. Was wir derzeit haben, ist allerdings ein wesentlich breiterer Katalog an Punkten, die verändert werden sollen, über die diskutiert werden soll, die geregelt werden sollen. Über diese unterschiedlichen Punkte gibt es kein Einvernehmen, und deshalb ist der Prozess derzeit noch nicht zum Abschluss gekommen. Ich kann Ihnen nicht versprechen, dass es in dieser Legislaturperiode gelingt. Was das Ziel angeht, genau diesen Punkt zu klären, über den ich gesprochen habe, kann ich Ihnen versichern, dass ich davon überzeugt bin und daran mitwirken möchte, dass dieses uns hier in Sachsen gelingt. (Beifall bei der CDU) Dritte Vizepräsidentin Luise Neuhaus-Wartenberg: Vielen Dank. Für die BÜNDNISGRÜNEN Frau Kollegin Čagalj Sejdi.

Protokoll ↗