Rico Gebhardt
Dann haben Sie doch nichts mehr zum Aufregen!) Dass die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gern Politik machen, zeigt sich an ihrem Umgang mit sogenannten Aktivisten. Als sich zwei Klimakleber im August 2022 an den Rahmen der Sixtinischen Madonna festklebten, waren viele Menschen zu Recht entsetzt. Das berühmte Gemälde von Raffael ist über 500 Jahre alt. Die Generaldirektorin hat diese Tat im Nachhinein verurteilt. Das muss man ihr lassen. Aber warum müssen solche Verurteilungen mit dem Nachsatz verbunden sein, dass man die Beweggründe der Täter schon irgendwie verstehen könnte? So hat sich Frau Ackermann zumindest gegenüber der Zeitung geäußert – nach dem Motto: Liebe Klimaaktivisten, ich finde nicht gut, was ihr gemacht habt, aber ich bin schon auf eurer Seite, also war es vielleicht auch nicht so schlimm. Ich frage mich, wie sich Frau Ackermann geäußert hätte, wenn sich zum Beispiel zwei Coronademonstranten vor der Sixtinischen Madonna festgeklebt hätten. Hätte es dann auch Verständnis für die Beweggründe gegeben? Ich bezweifle das einmal ganz stark. Auch hierbei zeigt sich, dass es Frau Ackermann an der notwendigen Neutralität mangelt. (Rico Gebhardt, DIE LINKE: Was für eine Neutralität?) Als Staatsverwaltung hat man sich jedoch nicht zugunsten von politischen Bewegungen zu positionieren – weder in die eine noch in die andere Richtung. (Beifall bei der AfD –
