landtag.sachsen.de ↗

Jan-Oliver Zwerg

AfD 31.01.2024 Sitzungen 7/82

Nein. Ich kenne den Index. Das hat aber nichts damit zu tun, dass wir seit dem Jahr 2000 vermehrt Netzstabilisierungseingriffe vornehmen müssen. Wir haben seit dem Jahr 2000 (Zuruf von den BÜNDNISGRÜNEN: Das ändert aber nichts …!) die Energiewende. (Zuruf von den BÜNDNISGRÜNEN: …an der Zuverlässigkeit der Energieversorgung!) – Sie könnten mich schon antworten lassen. Das wäre ganz nett. Seit dieser Zeit ist es immer öfter vorgekommen, dass zur Stabilisierung in das Netz eingegriffen werden musste. Das ist so. Das können Sie nicht einfach wegwischen. Wir sind bei 15 000 Eingriffen im Jahr. Das ist einfach zu viel. Irgendwann wird es nicht mehr geschafft. Machen wir weiter. Auch das Atommüllproblem ist eine Scheindebatte; denn von Atomaltlasten geht grundsätzlich keine größere Gefahr aus als von Chemiemüll, aber es scheint die GRÜNEN nicht zu interessieren. Die Untertagedeponie Herfa-Neurode in Hessen, übrigens die größte ihrer Art weltweit, hat ein größeres Giftpotenzial als die nuklearen Reststoffe in Deutschland jemals erreichen können. Herr Staatsminister Günther, haben Sie darauf schon einmal aufmerksam gemacht oder darauf, dass bereits technische Lösungen für die Wiederverwertung von Atommüll existieren? Mit den modernen Reaktoren ist zukünftig nahezu eine komplette Wiederverwertung möglich. Daran muss gearbeitet werden, denn das ist wichtig. Ob wir dann noch ein geologisches Endlager brauchen, bezweifeln mittlerweile viele Experten. Um sich überhaupt die Möglichkeit der Wiederverwertung offenzuhalten, müssten Partitions- und Transputationstechnologien in Deutschland erlaubt sein. Die hat die CDU-Regierung mit dem Atomausstieg 2011 aber gleich mit verboten. Wir wollen das rückgängig machen und setzen uns mit dem Antrag auch für die Wiederverwertung von nuklearen Reststoffen ein. Es ist Energie, die uns in Zukunft zur Verfügung steht. Die Welt entwickelt sich weiter, meine Damen und Herren, aber im Moment eben ohne Deutschland – leider. Danke. (Beifall bei der AfD) Erste Vizepräsidentin Andrea Dombois: Das war Herr Zwerg für die AfD-Fraktion mit einer zweiten Runde. Herr von Breitenbuch für die CDU-Fraktion, bitte schön.

Alle Reden von Jan-Oliver Zwerg Protokoll ↗