Antonia Mertsching
Für mich ist CO Tod!) – Das mag ihre Theorie sein. Das lassen wir mal so stehen. (Gelächter und Zurufe – Allgemeine Unruhe) Fakt ist: Wir haben es aktuell mit einer Kostenstruktur zu tun, (Unruhe im Saal) die es für die wenigen, noch produzierenden Unternehmen in meiner Heimatregion immer schwieriger, ja, fast unmöglich macht, ertragsorientiert zu produzieren. Davon ist auch das letzte noch verbliebene Gaswerk in der Stadt Weißwasser unmittelbar betroffen. Es ist ein Gießereibetrieb mit einer weit über 100-jährigen Tradition, der mit einer Energiekostenstruktur zu kämpfen hat, die dreimal so hoch ist wie nur wenige Kilometer weiter östlich. Es ist ein Unternehmen, dessen Absatzmärkte aufgrund der Russlandsanktionen de facto über Nacht abgeschnitten wurden. Meinen Sie, dass diese mittelständische Firma nur im Ansatz eine Chance haben könnte, zukünftig mit diesen wahrlich schlechten Rahmenbedingungen zu bestehen? (Antonia Mertsching, DIE LINKE: Man kann nur eine Chance haben, wenn man …!) Das Großunternehmen LEAG – das muss man dazusagen – ist kein reiner Energiekonzern, sondern es hat sich in diese Sparte eingekauft und – das ist ganz logisch – ist auf die hohen, in Aussicht stehenden Subventionen angesprungen. Nun bietet es vollmundig die Großprojekte der grünen Energie an. Man will eine BigBattery bauen. Ich frage mich, warum man – obwohl grundlastfähige Energie erzeugbar ist – Ressourcen verwendet, um derartige – – (Antonia Mertsching, DIE LINKE: Weil es klimaschädlich ist! Und lebensfeindlich!) – Lassen Sie das mal so stehen. Lassen Sie es! Auf alle Fälle müssen wir in dieser Frage konsequent am Ball bleiben. Das werde ich tun, auch regional. Wir brauchen eine Zukunft in der Produktion. Grundlastfähige Energie heißt Kernforschung, heißt Standortprüfung für Kernenergie. Was uns die Nachbarländer zeigen, muss bei uns möglich sein. Erste Vizepräsidentin Andrea Dombois: Bitte zum Ende kommen.
