Dr. Volker Dringenberg
Frau Leithoff, Sie haben offensichtlich nicht zugehört oder haben es nicht verstanden, ad 1. Sie haben das gleiche Studium gemacht wie ich. Ich habe gesagt, dass die kleinen und großen Scheine ohne größere Anstrengungen zu bewältigen waren. Das war zumindest für mich und für viele, die ich kenne, so. Wie das bei Ihnen war, weiß ich nicht. (Susan Leithoff, CDU: Aber Sie haben doch gesagt …!) – Ich bin jetzt dran. Ich habe Sie auch ausreden lassen. (Zuruf des Abg. Rico Gebhardt, DIE LINKE) Zweitens. Sie haben gesagt, ich habe mir widersprochen. Nein, es war Frau Friedel, die auf das Problem hingewiesen hat, das ich auch gesehen habe: dass man dann den Examensversuch nicht noch einmal in Anspruch nimmt, weil man auf den sicher geglaubten Bachelor zurückfällt. Das ist kein Widerspruch in sich. Drittens. Mit Blick auf den Bachelor habe ich auf die beruflichen Möglichkeiten hingewiesen, die sich damit ergeben. Vorher war er candidatus iuris und hatte die gleiche Ausbildung. Er hatte nicht nur Abitur, wie Herr Lippmann meint. Aber er kann es nicht besser wissen, weil er es nicht gemacht hat. Er war candidatus iuris und konnte in die Versicherungswirtschaft und in Unternehmen gehen. Jetzt kleben Sie ihm nur ein schönes Geschenkpapier um. Der Inhalt ist genau der gleiche. Darauf wollte ich hinweisen. Dem habe ich sonst nichts hinzuzufügen. Vielen Dank. (Beifall bei der AfD) Dritte Vizepräsidentin Luise Neuhaus-Wartenberg: Herr Dr. Dringenberg, ich möchte Sie darauf aufmerksam machen, dass ich es nicht gut finde, dass hier erstens auf die Person eingegangen wird und zweitens ein Urteil über den Bildungswerdegang einzelner Abgeordneter gefällt wird. Das ist dem Hohen Hause nicht angemessen. Das Zweite, das ich sagen möchte: „Per aspera ad astra“ ist ein Plural und ein Akkusativ. „Astro“ wäre Dativ. Das stimmt im Lateinischen einfach nicht. Das wollte ich richtigstellen; bitte schön. (Beifall bei den LINKEN, der CDU, den BÜNDNISGRÜNEN und der SPD) Das ist ein Akkusativ der Richtungsangabe. Deshalb ist das so. An Mikrofon 4 Christian Hartmann; bitte schön.
