Dr. Rolf Weigand
Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Frau Friedel, ich mache es kurz: Wenn Sie sich die deutsche Geschichte anschauen – und Kollege Ulbrich hat das gerade mit seiner Zwischenfrage versucht einzubringen –, dann stand Schwarz-Rot-Gold immer für die Freiheit, die in diesem Land erkämpft wurde, stand immer für das Licht in der deutschen Geschichte, nie für die Dunkelheit. In diesem Kontext steht unser Antrag. Wir wollen das Positive von unserem Land, unserer Geschichte, in der die Freiheit erkämpft wurde, ob das 1813 oder 1989 war – genau das wollen wir mit dem Antrag in den Vordergrund stellen. (Rico Gebhardt, DIE LINKE: Nein, machen Sie nicht!) Herr Kollege Fischer von der CDU-Fraktion, wenn Sie unseren Redebeiträgen und unseren Anträgen folgen würden, dann hätten Sie das im Juni mit der „Schule der Vielfalt“ und der ganzen Genderideologie mitbekommen. Dazu haben wir lange miteinander diskutiert. Das haben Sie damals schon nicht verstanden, und ich musste Ihnen eine Zwischenfrage erklären. Sie haben gerade gesagt, Sie haben das gute sächsische Bildungssystem genossen. Sie haben den Meister gemacht und noch ein Studium angeschlossen. Wenn das sächsische Bildungssystem so gut wäre, wie Sie es genannt haben, dann hätte die CDU erkannt, dass die Geburtenraten steigen, dass man Lehrer braucht. Dann hätten wir heute keinen Lehrermangel. Dann hätte man im Kultusministerium ordentlich gerechnet und gesehen, was kommt. Dann hätten Sie ordentliche Politik gemacht. (Holger Gasse, CDU: Das ist doch Blödsinn!) Der Lehrermangel und das, wo wir jetzt stehen, ist 30 Jahre Versagen der CDU-Politik. Vielen Dank. (Beifall bei der AfD) Dritte Vizepräsidentin Luise Neuhaus-Wartenberg: Das war Herr Dr. Weigand mit einer dritten Runde. Gibt es noch Gesprächsbedarf? – Das sehe ich nicht. Dann Herr Staatsminister Piwarz, bitte schön.
