Barbara Klepsch
Die Antwort ist gar nicht so einfach. Was können wir wirklich dort tun? Dass die Klubs zu einer lebendigen Kulturlandschaft im Freistaat Sachsen gehören, ist für mich selbstverständlich. Die Stellungnahme hat es noch einmal sehr gut auf den Punkt gebracht. Darin steht, dass der Freistaat Sachsen gemessen an den anderen Flächenländern die höchste Dichte an Klubs und Live-Spielstätten hat. Ich glaube, das ist auch nicht jedem so bekannt. Wenn wir einen Blick zurück werfen, war genau das die Branche, die zu Corona-Zeiten mit am meisten gelitten hat. Die Klubs waren zuerst zu, und sie haben auch zuletzt wieder öffnen dürfen. Deswegen ist es wirklich unser Anliegen, zu sehen, wie wir Klubs und Live-Spielstätten unterstützen können. Wir müssen immer schauen: Was ist dort der wirtschaftliche Teil? Wir sind dabei im Schulterschluss mit meinem Kollegen Martin Dulig. Es ist immer eine Gratwanderung: Wann ist es Kultur, wann ist es mein Haus und wann ist es das SMWA? Deswegen ist der Landesverband für mich wirklich ein großer Schatz. Der Landesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft macht eine hervorragende Arbeit. Wir möchten gern mit unterstützen, wenn es um die TA Lärm geht. Da muss der Bund etwas vorlegen. Wir sind an der Seite, wir begleiten gern mit, auch wenn es um das Thema Baunutzungsverordnung geht. Wir wollen gern Partner sein, um dort zu unterstützen und zu begleiten. Dieses Signal möchte ich an dieser Stelle senden. Ansonsten sind wir im Schulterschluss mit dem SMWA unterwegs, weil es für den Freistaat Sachsen sowohl aus kultureller Sicht als auch bei der Standortnachfrage ein wichtiger Aspekt ist. Das heißt, es ist ein wichtiger Aspekt, wenn es darum geht, wo wir gut ausgebildete Fachkräfte herbekommen. Die wollen was erleben, die wollen letztlich in den Club gehen und eine gute Freizeitgestaltung haben. Es ist nicht nur aus kultureller, sondern auch aus wirtschaftlicher, aus Standortsicht ein enger Schulterschluss zu vollziehen. Erste Vizepräsidentin Andrea Dombois: Für die SPDFraktion Herr Richter, bitte.
