Barbara Klepsch
Nein, die Frage habe ich in den Raum gestellt. Für mich geht es in erster Linie um die Freiheit der Wissenschaft, die Freiheit der Forschung. Ich habe vorhin versucht zu erklären, in welchem Zusammenhang die Objekte stehen. Ich habe noch einmal versucht zu erklären, um wie viele Objekte es sich handelt, nämlich um rund 1,7 Millionen. Es ist die Aufgabe der Wissenschaftsgruppe, die sich mit den Objekten beschäftigt, deren Herkunft zu hinterfragen und diskriminierende Begriffe etc. zu beleuchten. Wenn es mit den SKD ein Gespräch gab, bei dem es um einen Bürgerdialog ging, werde ich noch einmal auf Frau Ackermann zugehen. Das kann aus meiner Sicht parallel laufen. Ich denke, hier sind Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärung notwendig. Was wird hier gemacht? Warum wird – wie am Beispiel des Judenfriedhofs – die Umbenennung vorgenommen? Dort müssen wir ansetzen. Wir brauchen eine gute Aufklärung, eine gute Kommunikation, aber keine Verbote. Wir brauchen keine Vorschriften, die die Kunstfreiheit und die Wissenschaftsfreiheit einengen. Ich bin bei Ihnen: Wir müssen mehr sprechen, mehr aufklären, was mit der Daphne-Datenbank und konkret bei den SKD mit den Objekten gemacht wird. Erste Vizepräsidentin Andrea Dombois: Die Linksfraktion bitte, Frau Abg. Feiks.
