Barbara Klepsch
Sehr gern. Die Gedenkstätte Sachsenburg ist eine Gedenkstätte, die für den Freistaat Sachsen aus meiner Sicht von großer Bedeutung ist. Wir haben uns in den letzten Monaten oder Jahren sehr intensiv mit der Stadt Frankenberg diesbezüglich auseinandergesetzt. Die finanziellen Mittel – Sie wissen es – werden zur Verfügung gestellt. PMO-Mittel und Bundesmittel sollen zum Einsatz kommen. Die Stadt Frankenberg hat meines Wissens die Planungsleistungen ausgeschrieben. Die Vergabe wird gegenwärtig vorbereitet. Man rechnet mit einem Baubeginn im Sommer 2024. Gleichzeitig sind wir mit der Gedenkstättenstiftung im Gespräch. Wir haben intern kürzlich mit dem Geschäftsführer der Gedenkstättenstiftung darüber diskutiert, ob die Gedenkstätte in die Stiftung übernommen werden kann und was das bedeuten würde. Dazu braucht man Beschlüsse, auch im Stiftungsrat. Gleichzeitig sind wir uns dessen bewusst, dass die Verantwortung für den Bau der Gedenkstätte bei der Stadt Frankenberg liegt. Aus unserer Sicht kann es nur darum gehen, die Gedenkstätte zum Betrieb in die Stiftung zu übernehmen. Die Gespräche hierzu laufen in der Gedenkstättenstiftung. Beschlüsse müssen noch herbeigeführt werden. Auch ein Kabinettsbeschluss wird dazu benötigt. Gleichzeitig ist in der Stadt Frankenberg die Vorbereitung für den Bau im Gang. Die Ausschreibung ist erfolgt. Der Bau wird vergeben. Eine gute Begleitung ist aus meiner Sicht notwendig, weil die Diskussionen im Vorfeld gezeigt haben, dass jetzt schon mit der Gedenkstättenstiftung und der Stadt Frankenberg ein guter begleitender Prozess angestoßen werden muss, damit die Gedenkstätte dann in die Stiftung übernommen werden kann. Wir sind dabei auf einem guten Weg. Es hat am Anfang ein wenig geholpert. Wichtig ist aber, dass die Mittel dafür zur Verfügung stehen. Erste Vizepräsidentin Andrea Dombois: Für die BÜNDNISGRÜNEN fragt Frau Dr. Maicher.
