Thomas Kirste
Vielen Dank. Es ist schon ein gewisses Framing, was Sie hier betreiben. (Lachen bei den BÜNDNISGRÜNEN) Ich will es noch einmal grundsätzlich darstellen. Ihr Debattenthema ist heute, dass es den Theatern schlecht geht. Dann stellen Sie sich hier hin und sagen, es ist eigentlich alles gut. Aber es ist nicht alles gut. Es war Ihre Schuld, die ganzen Corona-Maßnahmen haben Sie mitbetrieben. Das hat am Ende die Theater- und Orchesterlandschaft massiv bedroht. Sie haben die Energiepolitik mitbetrieben durch Ihre grüne Ideologie. Das ist ebenso ein Fakt, der unsere Theaterlandschaft belastet. Da brauchen Sie jetzt nicht argumentieren, Sie hätten viel gemacht. Es langt nicht, sonst wären die Theater nicht in der Situation, in der sie sind. Des Weiteren würde mich interessieren, wie Sie reagieren würden, wenn wir in der Regierung wären – vielleicht sind wir es im nächsten Jahr –, (Lachen des Abg. Andreas Nowak, CDU) und wir würden Theaterstücke vor dem Landtagswahlkampf aufführen, die die klare politische Botschaft hätten, die GRÜNEN auszuschließen – wie es das Staatsschauspiel jetzt mit uns macht und die AfD in Misskredit bringt. Es ist nicht die Aufgabe eines Theaters, politisch zu agieren. (Zurufe von den LINKEN und den BÜNDNISGRÜNEN: Doch!) Das ist nicht die Aufgabe eines Theaters, Staatspolitik zu machen. Danke. (Beifall bei der AfD – Unruhe im Saal – Glocke des Präsidenten)
