Sebastian Wippel
Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Kollegen Abgeordnete! Lassen Sie mich zu Beginn auf ein paar gesagte Dinge eingehen. Ich beginne mit Frau Čagalj Sejdi. Sie haben behauptet, dass es hirnrissig wäre zu glauben, dass keiner mehr kommen oder signifikant weniger Leute kommen würden, wenn man auf Sachleistungen umstellt. (Albrecht Pallas, SPD: Da hat sie auch recht!) Dann frage ich mich, wenn das alles mit den Finanzen so irrelevant ist: Wie kommen die Geldbeträge eigentlich zustande, die über das Hawala-Banking in den Nahen Osten überwiesen werden? Wie geht es dann per Union wieder hinaus in die Welt? Wir reden hier von Geldern zwischen 6 Milliarden und 13 Milliarden Euro pro Jahr. (Zuruf der Abg. Sabine Friedel, SPD) Dieses Geld, das da verteilt wird, ist Entwicklungshilfe auf kaltem Wege. Dort wird immer etwas abgeknapst. Genau deshalb sind die Leute hier, weil man in den Herkunftsländern genau damit rechnet. Deshalb wollen sie ja auch ihre Leute nicht zurückhaben, weil sie in den Staaten schon damit rechnen. (Zuruf der Abg. Petra Čagalj Sejdi, BÜNDNISGRÜNE – Frank Richter, SPD, steht am Mikrofon.) Dann haben Sie Folgendes gesagt: Es wäre gegen die Menschenwürde, auf notwendige Sachleistungen umzustellen. – Ich gestatte keine Zwischenfragen für den Fall, dass sie kommt, Herr Präsident.
