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Christian Piwarz

21.09.2023 Sitzungen 7/77

Das wäre das wünschenswerte Endziel, wenn ich das so formulieren darf. Es ist ein langes, auf zehn Jahre angelegtes Programm, bei dem wir uns gemeinsam verpflichtet haben, das Stück für Stück in die Umsetzung zu bringen. Wir haben mit diesem Schuljahr begonnen und haben nun zehn Multiplikatoren, die Landesverantwortliche und zwei Landeskoordinatoren bestimmt, die genau diese Arbeit vor Ort beginnen sollen und die mit den Schulen in Kontakt treten. Ab dem kommenden Schuljahr sollen schulübergreifende Netzwerke professionalisiert und begleitet werden. Das ist also nichts Kurzfristiges, sondern wirklich auf zehn Jahre angelegt. Wir können, wenn das gewünscht ist, dem Bildungsausschuss gerne einmal vorstellen, was angedacht ist. Das ist sicherlich ein Spezialprogramm, aber man muss immer wieder sagen: Egal, mit welchen Gesprächspartnern man diskutiert, man spricht ganz viel über MINT; aber Mathe ist dann immer noch einmal etwas ganz Besonderes. Insofern ist es, glaube ich, gesamtgesellschaftlich gut und wichtig, darauf zu schauen, was da konkret angedacht ist. Wir erhoffen uns davon sehr viel – dass dort wirklich ein Geist einzieht, der vermittelt, wie wichtig Mathe als übergreifende Wissenschaft und als Fachrichtung auch für andere Fächer wirksam ist. Wie gesagt, wenn wir dort Ergebnisse erzielen – was läuft gut oder vor allem: was läuft nicht so gut im schulischen Alltag? –, dann sind auch Konsequenzen zu ziehen, welche Auswirkungen das auf die fachdidaktische Ausbildung haben sollte. Das wäre die Endausbaustufe. Aber da bitte ich um etwas Geduld; denn das Programm ist auf zehn Jahre angelegt. Zweiter Vizepräsident André Wendt: Vielen Dank, meine sehr verehrten Damen und Herren. Die Zeitdauer für die Befragung der Staatsregierung ist abgelaufen. Herr Staatsminister, vielen Dank, dass Sie uns Rede und Antwort standen. (Staatsminister Christian Piwarz: Ich danke Ihnen!) Damit ist Tagesordnungspunkt 2 beendet. Tagesordnungspunkt Pflegebedürftige Menschen und deren finanziell entlasten: Solidarische Drucksache 7/14317, Prioritätenantrag Hierzu können die Fraktionen Stellung nehmen. Reihenfolge in der ersten Runde: DIE LINKE, CDU, AfD, BÜNDNISGRÜNE, SPD, fraktionslose MdL und die Staatsregierung, wenn gewünscht. Ich übergebe zuerst an die Fraktion DIE LINKE, an Frau Kollegin Schaper. Bitte schön.

Protokoll ↗