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Christian Piwarz

21.09.2023 Sitzungen 7/77

Mit dem Personal wird es schwierig. Wenn keines da ist, können wir es nicht extra zuweisen. Wir würden das gerne tun. Wir alle wissen: Integration – gerade das Erlernen der Sprache – funktioniert nur, wenn sie über Personal vermittelt wird. Minticity ist ein Versuch, das ein Stück weit in digitale Wege umzuleiten. Trotzdem, gerade beim Erlernen der Sprache brauchen wir die direkte Interaktion. Insofern wird das schwierig. Das, was geht, werden wir versuchen, weil wir daran interessiert sind, dass wir Integration so schnell wie möglich stattfinden lassen können. Wir haben diese Anfrage eines größeren Schulträgers bereits bekommen. Das zeigt die schwierige Situation, in der wir sind: dass wir nicht nur personell wirklich an unserer Grenze angekommen sind, sondern an vielen Stellen auch räumlich. Wir können die zusätzlichen Schülerinnen und Schüler kaum noch aufnehmen. Solch eine Doppelnutzung – vormittags Schule, nachmittags DaZ-Unterricht – ist grundsätzlich vorstellbar, aber wohl eher nur für die weiterführenden Schulen, weil wir bei den Grundschulen ganz oft das Thema Hortbetreuung im gemeinsam genutzten Gebäude haben. Dort wird es schwieriger. Wenn es vor Ort geht, kann man das grundsätzlich machen. Es bedarf dort natürlich einer engen Abstimmung, damit nicht der eine dem anderen in die Quere kommt. Aber wenn man vor Ort Lösungen findet und entsprechend reagiert, ist es möglich, das zu tun. Wir haben zum Schluss ein Interesse daran, dass der notwendige DaZ-Unterricht gehalten wird. Wir sind jederzeit bereit, mit den Schulträgern, die uns das anzeigen, ins Gespräch zu gehen, um zu beraten, wie wir das konkret umsetzen können. Wir haben ein gemeinsames Interesse daran und müssen aus der schwierigen Situation das Beste machen. Zweiter Vizepräsident André Wendt: Vielen Dank. Wir haben tatsächlich noch Zeit für eine weitere Frage. Kollegin Friedel, wenn Sie möchten? – Dann sind wir durch.

Protokoll ↗