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Christian Piwarz

21.09.2023 Sitzungen 7/77

Wir haben keinen konkreten Plan im Sinne von „wir warten eine bestimmte Zeit x und schauen dann nach“, sondern das soll innerhalb des regulären Systems geschehen. Das reguläre System läuft vor allem schulintern über die Schulaufsicht und wiederum zu uns zurück. Das heißt, Lehrerinnen und Lehrer sowie Schulleitungen, die das anwenden, geben uns entsprechend Rückmeldung. Dabei sind für uns die Fachberaterinnen und Fachberater die wichtigsten Ansprechpartner. Sie haben das nicht nur konzipiert, sondern müssen auch überwachen, ob das, was fachlich gewollt und gewünscht ist, tatsächlich im Unterricht ankommt, und ob die Module das erfüllen, was wir uns vornehmen. Im positiven Fall machen wir weiter und sagen: Wir sind auf dem richtigen Weg. Wenn wir merken, dass es nicht ganz so funktioniert, wie wir es uns in der Theorie gedacht haben, müssen wir nachsteuern, dann müssen die Programme überarbeitet bzw. neue Programme angepasst werden. Aber ich finde es richtig, diesen niedrigschwelligen Weg zu gehen, den wir auch bei anderen Lernmitteln ganz selbstverständlich anwenden. Nicht zuletzt darf man nicht vergessen: Das ist ein sehr dynamischer Prozess. Wir werden immer wieder gehalten sein, neue Materialien beizufügen. Ich hatte es vorhin nur kurz erwähnt, aber die dynamische Lehrplandatenbank ist mir noch eine Erwähnung wert. Wir stellen damit zu den Lehrplaninhalten ganz gezielt Verweise, Links, Materialsammlungen zur Verfügung, wobei der Lehrer oder die Lehrerin verschiedene Möglichkeiten hat, dies in den Unterricht zu integrieren. Eine der Möglichkeiten kann beispielsweise ein Selbstlernmodul zu einem bestimmten Thema sein. Wenn wir dazu positive Rückmeldungen bekommen – das erhoffe ich mir –, werden wir das weiter ausbauen. Es sind jetzt auch weitere Module im Laufe des Schuljahrs in der Pipeline, die Stück für Stück online geschaltet werden. Sollte es zu Problemen kommen, steuern wir nach, so wie wir es bei jedem anderen Lernmittel auch tun würden. Zweiter Vizepräsident André Wendt: Nun Kollegin Neuhaus-Wartenberg, Fraktion DIE LINKE. Bitte schön. (Staatsminister Christian Piwarz: Doch noch eine Runde!)

Protokoll ↗