Christian Piwarz
Wir haben nur etwa ein Jahr alte Zahlen. Ich bitte um Nachsicht. Die Zahlen stammen vom September 2022. Dort haben bei den befragten öffentlichen allgemeinbildenden Schulen 18 % entsprechende Software genutzt. Das klingt nach relativ wenig, das ist es auch noch. In der Zwischenzeit habe ich in Diskussionen wahrgenommen, dass gerade im letzten Schuljahr, auch jetzt über die Sommerferien, viele Schulen gesagt haben, dass sie sich auf den Weg und kundig machen und damit starten werden. Insofern müssen wir schauen, wenn wir die neuen Zahlen bekommen, inwieweit das nach oben gegangen ist. Es gehört – das hatte ich vorhin ausgeführt – zur Kultur der Digitalisierung dazu, dass wir solche Verwaltungsdinge anbieten, die für Lehrerinnen und Lehrer, aber auch für die Eltern entlastend sind. Wir hoffen sehr darauf, dass es, wenn wir einen zentralen Zugang schaffen, noch einen Schub gibt und sich deutlich mehr Schulen digitalen Klassen- und Notenbüchern öffnen. Das ist für das Jahr 2024 mit dem System VIDIS angedacht, das wir deutschlandweit konzipieren und bei dem es einheitliche Zugänge gibt, und zwar unabhängig davon, welche Programme man nutzt. Ich halte es in Zukunft für eine Selbstverständlichkeit, dass es solche digitalen Klassenbücher an den Schulen gibt. Wir sind gehalten, in den nächsten zwei bis drei Jahren dafür zu sorgen, das möglichst flächendeckend einzusetzen. Bei den genannten 18 % sind vor allem die weiterführenden Schulen enthalten, Gymnasien, aber auch Oberschulen. Die Grundschulen sind eher zurückhaltender gewesen. Sie stellen aber einen Großteil unserer Schulen. Doch auch dort wird es in Zukunft dazugehören. Zweiter Vizepräsident André Wendt: Vielen Dank. Nun eröffnen wir die dritte Fragerunde. Kollegin Firmenich an Mikrofon 5 für die CDU-Fraktion. Bitte schön.
