Dr. Rolf Weigand
Vielen Dank, Frau Präsidentin! Ich gehe gleich einmal auf das zuletzt Gesagte ein. Also, ich weiß nicht, was Kinder auf einer Demonstration lernen, insbesondere wenn sie, wie in Leipzig, noch gegen ihren Willen dazu gezwungen werden. (Rico Gebhardt, DIE LINKE: Sie sind nicht gezwungen worden!) Erst ganz zum Schluss – Herr Piwarz hat dann noch die Möglichkeit, meine Kleinen Anfragen, was hier in Schulen überhaupt abgeht, zu beantworten – wurde es ermöglicht, irgendwie eine Tür aufzumachen. Sie haben in Ihrem Redebeitrag gerade wunderschön Äpfel mit Birnen verglichen. Wir sind jetzt eben nicht mehr in der Corona-Zeit. In der Corona-Zeit waren die Schulen geschlossen. Es war verboten, auf Spielplätzen unterwegs zu sein. Die Sportvereine waren nicht mehr aktiv. (Sabine Friedel, SPD: Das ist ja jetzt nicht mehr!) Alles haben Sie hier herunter- und das System an die Wand gefahren. Uns geht es darum, dass diese sozialen Orte, die Vereine etc. jetzt wieder aktiv sind. Dort können sich die Kinder treffen. Wenn ich im ländlichen Raum unterwegs bin, dann spreche ich mit vielen Eltern, die eine vernünftige Bildungsgeschichte haben. Sie sagen: Ich kann mir das gut vorstellen, das hat mir Corona gezeigt und das will ich durchdenken. Dazu, was Sie als Angstgespenst aufgemacht haben, habe ich gesagt, es muss klare Regeln geben, (Sabine Friedel, SPD: Die gibt es!) mit denen wir Bildungsstände immer wieder abfragen. Ja, wir haben für einzelne Kinder die Möglichkeit. Es müssen gewisse Voraussetzungen vorhanden sein, die aber nicht für alle Kinder gelten. Deren Eltern sagen jetzt: Ich möchte gerne mein Kind zu Hause unterrichten. (Zurufe der Abg. Sabine Friedel, SPD, und Rico Gebhardt, DIE LINKE) Ich möchte es durchdenken, aber mit klaren Regeln, ohne irgendwelche Angstgespenster aufzumachen, wie Sie es gemacht haben mit einer Reichsbürgerszene und der Corona-Zeit, als alles zu war. Das mit jetzt zu vergleichen, wobei die Kinder soziale Orte haben, wobei sie im Verein Musik machen können, wobei sie im Verein Sport miteinander treiben – – (Sabine Friedel, SPD: Sie sind im Sportverein!) – Am Nachmittag. Sie haben von sozialen Orten gesprochen. Sie haben die Corona-Zeit mit jetzt verglichen, (Sabine Friedel, SPD: Nein!) und da vergleichen Sie einfach Äpfel mit Birnen. (Beifall bei der AfD –
