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Thomas Prantl

AfD 21.09.2023 Sitzungen 7/77

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Werte Kollegen! „Gartenland Sachsen – gemeinsame Verantwortung für unsere grünen Schätze in Zeiten des Wandels“; ein blumiger und klangvoller Debattentitel, der einer Fülle von interessanten Inhalten von Geschichts-, Gegenwarts- und auch Zukunftsthemen Raum geben könnte. Doch – wie erwartet, so geliefert – Sachsens BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN benutzen das geschichtsträchtige und bedeutungsvolle Wirken und Schaffen des sächsischen Gartenbaus dazu, um ihren Klimafetisch zu bedienen. (Zuruf des Abg. Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE) Meine Damen und Herren! Ob gartenbauliche Produktion zur Erzeugung von Obst und Gemüse, von Zierpflanzen oder Baumschulsortimenten, ob sächsisches Kleingartenwesen, ob Forschung und Ausbildung in der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden am Standort Pillnitz, ob Denkmale sächsischer Kunst aus unterschiedlichsten Kulturepochen – unser Gartenland Sachsen hat definitiv eine Würdigung im Parlament verdient, genauer gesagt, eine fachliche Würdigung. Fachfremde Verrenkungen und politische Bevormundung oder ideologische Vereinnahmung haben Sachsens Gärtner hingegen keinesfalls verdient. Mit Anerkennung und Respekt sprechen wir von Generationen von Fachleuten, die mit lebenden Pflanzen, mit Böden, mit Wetter- und sich ändernden Klimaverhältnissen, aber auch mit gesellschaftlichen Umbrüchen arbeiten mussten. Das lebendige Erbe des sächsischen Gartenbaus ist die Lebensleistung von Generationen, die solides Fachwissen praktisch angewendet und mit der Wissenschaft weiterentwickelt haben, deren unermüdlicher Fleiß, deren Liebe zur Heimat und deren Idealismus die Erfolgsgeschichte des sächsischen Gartenbaus geschrieben haben. Machen wir uns heute bewusst, dass wir das Gartenland Sachsen dem Wirken und Schaffen der Gartenbaupraktiker und Wissenschaftler zu verdanken haben. Machen wir uns auch bewusst, dass weder Parteibücher noch Behörden oder Klimakleber und Freitagsschulschwänzer irgendeinen Anteil an Sachsens Gartenkultur haben. (Beifall bei der AfD – Zuruf der Abg. Antonia Mertsching, DIE LINKE) – Machen Sie sich bewusst, liebe Frau Kollegin Mertsching – ich freue mich schon auf Ihren Beitrag –, (Antonia Mertsching, DIE LINKE: Ich bin nicht Ihre liebe Frau Kollegin! Wie oft denn noch?) dass Ihre ideologischen Phantomdebatten in der Realität des Gartenbaus weder anschlussfähig sind noch ernst genommen werden. Wissen Sie, warum das so ist? Gärtner sind in der Regel bodenständige Fachleute mit gesundem Menschenverstand. Davon können Sie etwas lernen. (Beifall bei der AfD –

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