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Jan Hippold

CDU 21.09.2023 Sitzungen 7/77

Ich bin natürlich nur ein Abgeordneter der CDU. Ich kann mich aber wirklich nur schwerlich erinnern, dass irgendeiner meiner Kollegen auf Bundesoder Landesebene (Jörg Urban, AfD: EU-Ebene!) – oder auf EU-Ebene – jemals einem Automobilhersteller vorgeschrieben hätte, was er „ins Regal stellt“, um bei Ihrer Wortwahl zu bleiben. Wir haben Flottengrenzwerte, das haben wir vorhin schon ausdiskutiert. Aber können Sie sich vorstellen, dass vielleicht die großen Automobilunternehmen und die leitenden Angestellten und die Manager sich genau die gleiche Frage stellen: Macht es denn Sinn, ein Produkt ins Regal zu stellen? Ich bleibe jetzt einmal beim Preis, vergleichen wir es einfach einmal mit Butter. Butter, ein schönes Produkt. Dann macht man es am Preis fest. Wenn ich im Regal ein Stück Butter liegen habe – ich glaube, im Moment liegt der Preis bei 1,29 Euro im günstigsten Fall, ich habe erst letzte Woche welche gekauft; ich will aber keine Schleichwerbung machen und sage nicht wo – und dann ein Stück Butter für den vierfachen Preis, für 6 Euro ins Regal lege, dann entscheidet sich der Kunde am Schluss nicht für das Stück Butter für 6 Euro, sondern für das zu 1,29 Euro. Da könnten natürlich VW, BMW usw. entscheiden, trotzdem beim Verbrenner zu bleiben und ihn ins Regal zu stellen. Ich habe dann natürlich das Risiko, dass in zwei, drei Jahren die Kunden sagen: Ihr habt es zwar im Regal stehen, aber kaufen werde ich es leider nicht, denn es ist mir zu teuer. (Vereinzelt Beifall bei der CDU, den BÜNDNISGRÜNEN und der SPD – Zuruf des Abg. Rico Gebhardt, DIE LINKE)

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