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Jan Hippold

CDU 21.09.2023 Sitzungen 7/77

Herr Zwerg, ich habe die Frage so verstanden, ob wir uns darüber Gedanken gemacht haben, ob der Bürger das mit in seine Betrachtungen einpreist. Dazu habe ich schon mehrfach ausgeführt: Natürlich preist er das mit ein. Und ich habe auch ganz klar gesagt: Die heutigen Preise für Elektrofahrzeuge sind zu hoch. Wir haben vorhin einmal nach dem billigsten Fahrzeug am deutschen Markt gegoogelt: Dieses kostet ungefähr 11 000 Euro. Dieses ist vergleichbar mit VW Polo; mit einem Dacia möchte ich es gar nicht vergleichen, weil das ein Äpfel-Birnen-Vergleich wäre. In der billigsten Ausführung kostet der VW Polo heute 21 360 Euro. Mit Zusatzausstattung kostet er vermutlich rund 25 000 Euro. Deswegen sage ich: Wenn es uns gelingt, Elektroautos – und VW hat einen ganz klaren Plan, nämlich den VW ID.2 – zu einem Preis von 25 000 Euro anzubieten, dann ist das ein wettbewerbsfähiges Produkt. Der Bürger wird sich letztlich die Frage stellen: Was kostet mich das Fahrzeug im Betrieb? Ich habe vorhin eine Sache vernachlässigt: Das wird natürlich nicht bei jedem gehen. Derjenige, der die Möglichkeit hat, seinen Strom zu Hause selbst zu erzeugen – wie es bei mir der Fall ist –, der fährt das Auto zur Hälfte kostenlos. Das gehört zur Wahrheit dazu. Dann sind wir nicht mehr bei 4,50 Euro pro 100 Kilometer, sondern vielleicht nur noch bei 2,25 Euro, was ungefähr 1,5 Liter Treibstoff entspricht. Damit ist dieses Auto durchaus wettbewerbsfähig. Unter dem Punkt der Technologieoffenheit habe ich dann im Grunde genommen ein Produkt, bei dem es sich lohnt, es auf dem Markt zu platzieren. (Zurufe von der SPD und den BÜNDNISGRÜNEN zur AfD)

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