Romy Penz
Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Kollegen! Uns fliegen fast wöchentlich neue Zahlen zum Fach- und Arbeitskräftemangel um die Ohren. Das war der Grund, weshalb wir eine Große Anfrage zu den Personalressourcen am sächsischen Arbeitsmarkt gestellt haben. Die deutsche Wirtschaft sucht händeringend 300 000 Mathematiker, Informatiker, Naturwissenschaftler und Techniker. Bundesweit bräuchte man jährlich rund 490 000 zusätzliche Hilfs-, Arbeits- und Fachkräfte. In den letzten Tagen sprach die Wirtschaftsweise Schnitzer von 1,5 Millionen Zuwanderern jährlich, welche wir für den Arbeitsmarkt benötigen. In Sachsen kommt Herr Staatsminister Dulig auf 210 000 Arbeitskräfte, die bis zum Jahr 2035 fehlen. Das ist für uns Grund genug, einmal näher auf die Potenziale des sächsischen Arbeitsmarktes zu schauen; im Übrigen ein Ansatz, den nun auch das ifo Institut verfolgt. Dort erschien vor einigen Tagen eine wissenschaftliche Analyse unter dem Titel „Mit regionalen Potenzialen gegen den Fachkräftemangel“. Untersucht wurde der Arbeitsmarkt in Thüringen; sehr lesenswert. Zweiter Vizepräsident André Wendt: Vielen Dank, Frau Kollegin. Sie beantragen das im Namen der Koalition, nehme ich an.
