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Lars Kuppi

AfD 05.07.2023 Sitzungen 7/73

Die CDU ist links, ja klar! – Zuruf der Abg. Sabine Friedel, SPD) – Man kann das anhand vieler Quellen nachvollziehen, unter Umständen auch bei Quellen, die Sie als seriös ansehen. – Fakt ist: Wir müssen mit Innovationen den Klimawandel bekämpfen und nicht mit Verboten. (Zuruf von der AfD: Mit Kernkraft!) Deutschland ist nur für 1,86 % der weltweiten Emissionen verantwortlich. Dabei ist Deutschland gerade vom Iran überholt worden und damit auf Platz 6. Wir reden fast ausschließlich über Kohlendioxid. Aber Schwefelhexafluorid ist zum Beispiel 22 800 Mal schädlicher als CO₂. Das Umweltbundesamt plädiert bereits für ein Verbot des Stoffes. (Zurufe von der AfD) Wir haben die Chance, dass wir mit dem CTC in Delitzsch – dem neu entstehenden Großforschungszentrum – Substitutionen für diesen Stoff erfinden können, sodass wir eine Substituierung herbeiführen und unter Umständen auch weitgehend Methan – das 25 Mal schädlicher als CO₂ ist – reduzieren können. Es gibt noch eine ganze Reihe anderer umweltschädlicher Stoffe, bei denen wir in Mitteldeutschland Innovationen haben werden, um diese zurückzuführen. In Sachsen gibt es eine ganze Reihe von Unternehmen, die sich dem Thema gewidmet haben, um Innovationen, die dem Klimawandel entgegenwirken, zu erforschen, zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Wir haben mit Meyer Burger in Hohenstein-Ernstthal und Freiberg in Sachsen sowie in Thalheim in Sachsen-Anhalt den einzigen europäischen Hersteller von Fotovoltaik-Anlagen. Herr Hippold und ich haben dazu eine Anregung gegeben, die Herr Staatsminister Günther dankenswerterweise aufgenommen hat. Wir sind sehr froh, dass wir in Sachsen initiativ werden, dass es Heckert Solar GmbH, SOLARWATT und European Energy Exchange AG in Leipzig gibt, die im großen Maße in der Lage wären, das Thema Wasserstoff zu bearbeiten. Zudem haben wir einige interessante Erzeuger von Windkraftanlagen; wobei ich ein wenig die Sorge habe, dass uns die Windkrafterzeuger in Sachsen mehr und mehr abhandenkommen. Welche kurzfristigen Maßnahmen gibt es nun, mit denen wir dem Klimawandel begegnen können? Das ist zum einen das Wassermanagement. Dazu ist die Landestalsperrenverwaltung sehr gut in der Lage. Wir haben das Thema Innenstadtbegrünung. Es müssen Windschneisen geschaffen werden, um Hitzestaus zu vermeiden. Waldumbau und Waldmanagement sind notwendig; insbesondere der Erhalt alter Einzelbäume sowie von Baumbeständen in Parkanlagen. Dazu gab es interessante Anregungen beim ersten Wechselburger Parkgespräch vor 14 Tagen. Erste Vizepräsidentin Andrea Dombois: Bitte zum Ende kommen.

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