Dr. Rolf Weigand
Gut, dann werde ich das in Zukunft berücksichtigen, Frau Präsidentin. (Unruhe bei der AfD) Unsere Aufgabe als Freistaat Sachsen ist es, dass unsere Schulen und Kitas ein Schutzraum für unsere Kinder sind – ein Schutzraum, in denen sich unsere Kinder ideologiefrei entwickeln und lernen, ein Schutzraum, in dem die Schamgrenzen von unseren Kindern geachtet und eingehalten werden. Wenn Herr Kollege Dierks hier wäre, dann würde ich Ihn gern fragen von Vater zu Vater, ob er möchte, dass in Sachsen Sexkoffer eingesetzt werden mit übergroßen Penissen und Vaginas, wie es beispielsweise in Rheinland-Pfalz der Fall ist. (Zuruf der Abg. Sabine Friedel, SPD: Beim Zahnarzt werden auch übergroße Gebisse gezeigt, wenn dort im Rahmen von Unterricht oder Ausbildung bestimmte Stellen oder Organe erklärt werden!) – Da können Sie sich aufregen, wie Sie wollen. Sie haben keine Kinder, Frau Friedel; deswegen können Sie das mit der Schamgrenze nicht einschätzen. (Zuruf der Abg. Sabine Friedel, SPD) Diese Idee ist in Sachsen schon in dem von den GRÜNEN geführten Justizministerium in der Studie zur „Lebenslage der lsbtiq* Personen in Sachsen“ niedergeschrieben. Ich frage Sie als CDU: Wie weit wollen Sie mit den GRÜNEN als Lobbyisten von dieser Seite mitgehen? Wann wollen Sie dieses Treiben unterbinden? Wollen Sie es weiter unterstützen? Wir sagen ganz klar: Nein, das wollen Sie doch nicht und das wollen wir als bürgerlich-konservative Kraft in diesem Landtag auch nicht. (Beifall bei der AfD – Zurufe und Widerspruch von den LINKEN und den BÜNDNISGRÜNEN) Frau Kollegin Kuge von der CDU, ich als Vater frage Sie als Mutter: Wollen Sie, dass Grundschüler wie in Köln einen Orgasmus nachstellen oder Theaterstücke besuchen, wo sich Männer gegenseitig ablecken? Das hat dort stattgefunden, und es hat einen riesengroßen Aufschrei in der Gesellschaft gegeben – in Köln, also in Nordrhein-Westfalen, wo die so genannte „Schule der Vielfalt“ ursprünglich herkommt. Das ist auch in der Antwort der Staatsregierung zu unserem Antrag niedergeschrieben worden. Wollen Sie das weiterhin auch in Sachsen, Frau Kuge? Wollen Sie das? Ich sage ganz klar: Nein, das wollen wir nicht. Und deswegen wollen wir, dass die Förderung der „Schule der Vielfalt“, für die in Sachsen in den letzten Jahren 500 000 Euro Steuergeld ausgegeben wurden, sofort eingestellt wird. (Beifall bei der AfD – Zurufe und Widerspruch von den LINKEN) Erste Vizepräsidentin Andrea Dombois: Gestatten Sie eine Zwischenfrage von Frau Kuge?
