Martina Jost
Vielen Dank, Frau Präsidentin! Frau Buddeberg, dass wir queere Menschen auslöschen wollen, das weise ich absolut von uns. Davon ist in dem Antrag nicht die Rede. Es geht überhaupt nicht um schwule, lesbische Menschen. Darum geht es nicht. Wenn Sie unseren Antrag gelesen hätten – – Ich sehe, dass Sie wieder eine ideologische Rede daraus gemacht haben. (Lachen bei den LINKEN) Sie haben das überhaupt nicht verstanden. Es geht einzig und allein um die Grundlage in der Sexualerziehung unserer minderjährigen Kinder: nämlich die Gendertheorie. Der Namen sagt es schon. Es ist eine Theorie. Wollen wir die zur Grundlage machen, weil sie immer und immer – die Beispiele haben es ja gezeigt – eine Frühsexualisierung nach sich zieht? (Zuruf der Abg. Sabine Friedel, SPD) In der universitären Bildung, in der Philosophie, vielleicht auch in der Soziologie im universitären Diskussionsraum, hat so eine Theorie, die auch überhaupt nicht falsifiziert werden kann, ihren Platz. Das ist auch richtig. Aber warum müssen wir das zur Grundlage unserer schulischen Bildung machen? (Zuruf des Staatsministers Christian Piwarz) 25 % unserer Kinder in Deutschland können in der 4. Klasse nicht richtig lesen, aber wir reden hier über solche Dinge. Das ist doch ungeheuerlich. (Zuruf des Staatsministers Christian Piwarz) Sie machen daraus wieder, dass wir diskriminierend seien. Das ist immer wieder das gleiche Framing. Das ist der alte Hut. Das ist das, was Sie immer tun, aber es verfängt ja nicht. Das glaubt ja gar keiner mehr. Vielen Dank. (Beifall bei AfD) Erste Vizepräsidentin Andrea Dombois: Frau Buddeberg, möchten Sie darauf antworten? – Nein. Frau Kliese, eine Kurzintervention? – Bitte sehr.
