Dr. Rolf Weigand
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Das ehemalige Spitzenwissenschaftsland Sachsen wird immer mehr zum Gender- (Sabine Friedel, SPD: Ja! – Heiterkeit bei der SPD und den BÜNDNISGRÜNEN) Gaga-Land für Studierende, Doppelpunkt, Querstrich, Sternchen-innen, Forschende und Nachwuchsforschende, Dauerprüfungswiederholende und Politisch-richtig-Handelnde. Meine Damen und Herren, das ist keine Einbildung, sondern bittere Realität an den sächsischen Hochschulen und Universitäten. (Zuruf des Abg. Valentin Lippmann, BÜNDNISGRÜNE) Zwei Beispiele dazu. Erstes Beispiel: Die TU Freiberg spricht bei Twitter von Forscher-Doppelpunkt-in. (Sabine Friedel, SPD: Oh, Gott!) Zweites Beispiel: Die TU Chemnitz lädt am Tag der offenen Tür am 3. Juni ein: Sei du Juniorstudent-Sternchen-in. (Sabine Friedel, SPD: Nein, was? – Freiberg und Chemnitz? Die sollten raus aus Sachsen!) Frau Friedel, Sie haben es ja gerade gesagt: (Zuruf der Abg. Susanne Schaper, DIE LINKE) Wir als Parlament müssen die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in Gesetze reintragen. Da stimme ich Ihnen vollkommen zu. (Zurufe der Abg. Susanne Schaper, DIE LINKE und Sabine Friedel, SPD) 92 % der Sachsen lehnen diesen Gender-Gaga-Unsinn ab. (Starker Beifall und Zustimmung bei der AfD) Wir müssen diesen Menschen eine Stimme geben. Wir müssen diesen Menschen endlich eine Stimme geben! (Anhaltender Beifall bei der AfD – Zurufe der Abg. Susanne Schaper, DIE LINKE und Sabine Friedel, SPD) Oder, um es mit den Worten – da können Sie noch so laut schreien, wie Sie wollen von der Seite – von Claus Hörrmann zu sagen: „Wir haben im Deutschen eine Sprache für alle und brauchen kein Partizip Präsens als neue Bezeichnung.“ Ein getöteter Radfahrender kann nämlich nicht weiter Rad fahren, weil er tot ist und nicht ständig Rad fährt, meine Damen und Herren. (Heiterkeit und Beifall der Abg. Thomas Thumm, Torsten Gahler, und Hans-Jürgen Zickler, AfD) Wir als AfD wollen diese rot-grüne Sprechideologie beenden. Wir wollen den Krieg der Woke(innen) beenden. Wir wollen die Verhunzung der deutschen Sprache an unseren Universitäten beenden. (Beifall bei der AfD) Deshalb wollen wir, weil 92 % der Sachsen gegen diesen Unsinn sind, (Zuruf des Abg. Rico Gebhardt, DIE LINKE) in das Hochschulgesetz hineinschreiben: „Die Hochschulen fördern die freie Entwicklung der deutschen Sprache. Sie folgen dabei den Festlegungen gemäß dem amtlichen Regelwerk für die deutsche Rechtschreibung.“ (Zurufe der Abg. Sabine Friedel, SPD –
