Rico Gebhardt
Nein!) – Doch, Herr Kollege Gebhardt. – Etwas mehr Selbstbewusstsein, etwas weniger Geraune täten der Debatte gut. Es ist durchaus im deutschen Parlamentsrecht üblich, Mantelgesetze zu behandeln, selbst dann, wenn die Materien etwas weiter voneinander entfernt liegen. Nach der heutigen Debatte muss ich – damit will ich schließen – sagen: Wenn wir uns bei jedem Gesetzentwurf im Wesentlichen kaum über den Inhalt unterhalten – da nehme ich Sie, Herr Kollege Gebhardt, aus, sondern wende mich an Herrn Kollegen Dr. Dringenberg, der offensichtlich die Spannung dieser Materie so großartig fand, dass er mittlerweile den Saal verlassen hat –, wenn wir also nur noch eine Debatte darüber führen, was sprachlich in diesem Gesetzentwurf geändert wurde und ob einem das nun gefällt oder nicht und ob geschlechtergerechte Sprache ganz dramatisch schlimm oder nur Ausdruck eines modernen Gesellschaftsverständnisses ist, dann sage ich, das ist nicht unbedingt das Hochamt des parlamentarischen Miteinanders in der parlamentarischen Auseinandersetzung. Dann fasse ich am Ende doch lieber zwei Gesetzentwürfe zusammen, anstatt mir das zweimal anzuhören. Das gehört vielleicht auch zur Ehrlichkeit dazu. Vielen Dank. Ich bitte um Zustimmung. (Beifall bei den BÜNDNISGRÜNEN und der CDU) Dritte Vizepräsidentin Luise Neuhaus-Wartenberg: Das war Valentin Lippmann für die BÜNDNISGRÜNEN. Für die SPD-Fraktion erteile ich jetzt Hanka Kliese das Wort. Bitte schön.
