landtag.sachsen.de ↗

Petra Köpping

16.03.2023 Sitzungen 7/68

Namens und im Auftrag der Sächsischen Staatsregierung beantworte ich die Fragen 1 und 2 zusammenfassend wie folgt: Die Notfallversorgung in der Region um Reichenbach ist auch nach der Klinikschließung gesichert. Die Versorgung der betroffenen Bevölkerung wird durch die vorhandenen Plankrankenhäuser aufgefangen. Im nahen Umkreis existieren Plankrankenhäuser, die über sämtliche Fachabteilungen verfügen, über die auch die Paracelsus Klinik Reichenbach derzeit verfügt. Die Krankenhäuser in Plauen, ObergöltzschRodewisch, Zwickau und Greiz sind in maximal rund 25 Kilometern bzw. 22 Minuten von Reichenbach aus mit dem eigenen PKW zu erreichen. Die vier genannten Krankenhäuser sind quasi-sternenförmig um Reichenbach „angeordnet“. Bei den Krankenhäusern in Plauen und Zwickau handelt es sich dabei zudem um Krankenhäuser der umfassenden Notfallversorgung, also der höchsten Notfallversorgungsstufe laut den Regularien des Gemeinsamen Bundesausschusses. Für die rettungsdienstliche Versorgung, die in die Zuständigkeit des SMI fällt, wird mitgeteilt, dass diese in Reichenbach auch weiterhin regelgerecht gesichert ist. Die rettungsdienstliche Infrastruktur wird regelmäßig überprüft und bei Bedarf werden entsprechende Maßnahmen, zum Beispiel Vorhalteanpassungen von Rettungsmitteln, ergriffen.

Protokoll ↗