landtag.sachsen.de ↗

Wolfram Günther

16.03.2023 Sitzungen 7/68

Das ist eine unserer Kernaufgaben, der wir uns im SMEKUL stellen. Was bei Selbstversorgungsgraden statistisch gemessen ist, hat nichts mit realen Stoffkreisläufen zu tun. Unser Anliegen ist es, aus diesen statischen Selbstversorgungsgraden, die bei manchen über 100 % sind und bei manchen nur im unteren Bereich, ein Maximum in die realen Stoffkreisläufe zu bringen; das heißt: regionale Wertschöpfung, Produktion für die Weiterverarbeitung, die Veredelung und die Vertriebswege, bei uns in der Region. Dazu haben wir einen weiteren Blumenstrauß an Instrumenten entwickelt, beispielsweise beratende Institutionen – ich erinnere an unsere AgiL, die ins Arbeiten gekommen ist, die Agentur für Regionale Lebensmittel. Wir haben unsere Förderbedingungen massiv angepasst. Wir als Ministerium haben eine Vielzahl von Veranstaltungen mit den Praktikern durchgeführt. Wir haben sehr viele verschiedene Produktsparten miteinander vernetzt und zusammengebracht. Von daher ist dort viel in Bewegung. Auch andere Institutionen, etwa das Kompetenzzentrum Ökologischer Landbau, haben den Auftrag, einen Beitrag zu bringen. Das ging bis hin zu Erfahrungsaustausch, den wir mit anderen Regionen in Europa organsiert haben, wo das bereits deutlich besser funktioniert, zum Beispiel in Österreich, wo wiederum Geschäftsbeziehungen entstanden sind. Das verknüpfen wir; das ist uns ein wichtiges Anliegen. Im Übrigen – um den Bogen wieder zu den Erneuerbaren zu schlagen – ist auch das ein Einkommensfeld für die Landwirtschaftsbetriebe. Außerdem ist es uns wichtig – deshalb habe ich vorhin schon Wert darauf gelegt –, dieses Kombinieren, gerade Agri-PV und Ähnliches, mehr nach vorn zu bringen, damit wir gleichzeitig die Produktionsfläche erhalten können. Zweiter Vizepräsident André Wendt: Vielen Dank! Nun für die Fraktion DIE LINKE Kollege Böhme an Mikrofon 1. Bitte schön.

Protokoll ↗