Katja Meier
Bis 2019 hatten wir im Freistaat insgesamt sieben Interventions- und Koordinierungsstellen. Wir haben uns im Koalitionsvertrag vorgenommen, dass wir in jedem Landkreis eine entsprechende Beratungsstelle vorhalten wollen, und wir sind in den letzten drei Jahren sehr gut vorangeschritten. Wir haben bis Ende letzten Jahres fünf weitere Interventions- und Koordinierungsstellen etablieren und ausstatten können, zuletzt im Erzgebirge, was auch ein sehr wichtiger Schritt war. Allein – Sie haben es gesagt – das Vogtland ist jetzt quasi noch ohne Interventionsstelle, und wir sind dort natürlich im Gespräch mit dem Landkreis. Die Gespräche sind geführt worden. Was den Bedarf angeht, besteht Einigkeit. Wir sagen: Selbstverständlich gibt es dort die Notwendigkeit. Aber auch der Landkreis sagt für sich: Ja, wir sehen die Notwendigkeit der Einrichtung einer entsprechenden Stelle. Aktuell fehlt aber vonseiten des Landkreises die Zusage der finanziellen Unterstützung; denn wir als Ministerium finanzieren das natürlich, aber es braucht immer eine Kofinanzierung – die liegt bei 10 % –, und das ist noch ausstehend. Natürlich braucht es auch einen entsprechenden Träger, der das dann übernimmt, aber auch da sind wir in guten Gesprächen. Es hat sich bereits ein Träger gefunden, der Interesse bekundet hat. Jetzt gilt es, einerseits weiter mit dem Träger zu sprechen, wie die Modalitäten sind, aber andererseits auch – ich hatte es gesagt – mit dem Landkreis, was die Kofinanzierung angeht, inwieweit wir das in diesem Jahr zeitnah umgesetzt bekommen, sodass wir dann in allen Landkreisen eine entsprechende IKS haben. Aber ich bin da zuversichtlich. Zweiter Vizepräsident André Wendt: Danke schön. Besteht bei der SPD-Fraktion noch Bedarf? – Frau Kollegin Kliese, bitte schön.
