Dr. Rolf Weigand
Sie haben mir keine Unterschriftenliste gezeigt, in der Sie über 300 Befürworter gesammelt haben. Das müssten Sie mir zeigen. Das würde Ihre Argumentationskette erstmal irgendwo unterstreichen. Sie haben circa zehn Leute auf die Straße bekommen, die wahrscheinlich noch aus anderen Städten gekommen sind. Meine Aufgabe ist es, den Menschen eine Stimme zu geben, weil ich ein gewählter Volksvertreter bin. Wenn die Menschen dort sagen, wir haben mit den 12 umA ein Problem, weil wir hier eine sehr schlechte Infrastruktur haben, wir möchten bitte Familien haben, dann sagt der Staat: Für Familien ist die Infrastruktur sehr schlecht in Kriebethal. Eigentlich haben wir bei dem Gebäude mit Brandschutz auch riesengroße Probleme. Aber wenn umA kommen, dann können wir es machen. (Zuruf der Staatsministerin Petra Köpping) Dann muss ich die Politik mal hinterfragen, ob sie auf dem Holzweg unterwegs ist. So sieht es nämlich aus, meine Damen und Herren. (Beifall bei der AfD – Zuruf des Abg. Marco Böhme, DIE LINKE)) Es hat sich in Kriebethal auch abgespielt, dass die Menschen dort nicht ernst genommen werden. Das ist das große Problem an Politik, wenn Sie mit Kindern kommen. Wenn es um Ihre woke rot-rot-grüne Politikbrille geht, die von der CDU geduldet wird, dann reden Sie über Wahlrecht, das Sie am liebsten auf 7 Jahre heruntersetzen, über Pubertätsblocker, Geschlechtsumwandlung ab 10 Jahren; aber wenn wir sagen, wir sollten mal ungefähr wissen, wer in welchem Alter hier zu uns herkommt, damit wir genau wissen, welches Strafrecht wir anwenden und ob wir den Euro, den wir dort einsetzen, auch gerecht anwenden, dann ist das eine verfehlte Politik. (Zuruf des Abg. Albrecht Pallas, SPD) Wenn die Jugendämter dazu noch sagen, wir haben einen riesengroßen Bedarf die eigenen Kinder zu versorgen, dann muss sich das DRK auch mal hinterfragen, warum es zuerst nach den umA schreit und nicht zuerst nach unseren Kindern. Vielen Dank. (Beifall bei der AfD)
