Dr. Rolf Weigand
Vielen Dank, Herr Präsident. Meine sehr geehrten Damen und Herren! Wer Nachhaltigkeit hört, denkt automatisch an den Vater der Nachhaltigkeit, den Freiberger Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz. Er erkannte: Man kann in einem Wald nur so viel abholzen, wie man es in absehbarer Zeit auf natürliche Weise regenerieren lassen kann, also nachwachsen lassen kann. So ist der Begriff der Nachhaltigkeit entstanden. Bildung für nachhaltige Entwicklung klingt ähnlich, ist es aber nicht. Welche Inhalte hat Bildung für nachhaltige Entwicklung an sächsischen Schulen? Da gibt es über 270 Angebote von über 120 Anbietern, und da geht es viel zu oft um Vielfalt, Migration und Toleranz. (Christin Melcher, BÜNDNISGRÜNE: Richtig so!) Der Max lernt da durch BNE in der 10. Klasse an der Oberschule beim Thema Flucht und Migration: Es ist falsch, von einer Flüchtlingswelle zu sprechen. – Das ist linksgrüne Propaganda unter dem Deckmantel der Nachhaltigkeit an den Schulen in Sachsen. Aber es geht noch weiter. Im Arbeitsmaterial der 10. Klasse der Oberschule finden Sie – ich zitiere –: „Du sollst das Land verlassen. Am Flughafen wartest du auf deine Abschiebung. Unterstützt durch die Rechtshilfe von Pro Asyl reicht dein Anwalt eine Klage ein, die Abschiebung ist erst einmal aufgehoben.“ Meine Damen und Herren, unter dem Deckmantel der Nachhaltigkeit werden unsere Kinder an sächsischen Schulen zu Pro-Asyl-Staatsfeinden erzogen. (Abg. Barth, AfD: Pfui! Unglaublich! – Widerspruch von der CDU) Das darf nicht sein. Diese links-grüne Propaganda, die die CDU hier mitfinanziert, muss ein Ende haben. Diesen Irrsinn lehnen wir als AfD ab. Wir als AfD stehen für wirklichen Umwelt- und Ressourcenschutz. Eine ideologische Zweckentfremdung der Nachhaltigkeit durch das Programm Bildung für nachhaltige Entwicklung in Höhe von 3,8 Millionen Euro – 3,8 Millionen Euro in den nächsten beiden Jahren – lehnen wir ab. Wir bitten um Zustimmung zu unserem Antrag. Vielen Dank. (Beifall bei der AfD) Zweiter Vizepräsident André Wendt: Es gibt hierzu Redebedarf an Mikrofon 3. Kollegin Melcher, BÜNDNISGRÜNE, bitte.
