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Dr. Rolf Weigand

AfD 20.12.2022 Sitzungen 7/64

Vielen Dank. Herr Präsident! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Der herkunftssprachliche Unterricht wurde eingeführt, um Schülern die Teilhabe an Bildung zu ermöglichen, die aber auch mit den Eltern irgendwann zurückkehren. Genau so soll es für uns wieder werden: Wir wollen den herkunftssprachlichen Unterricht so, wie er war, für die Kinder anbieten, die in Sachsen keine Bleibeperspektive haben. Das haben wir in den letzten Jahren bereits immer wieder gefordert. Wir wollen, dass jemand, der ein Extra-Sprachangebot haben möchte, das dann bitte privat machen soll. Es ist nicht Aufgabe der Schule, den persönlichen Bedarf zu decken, sondern wir wollen das entsprechend zusammenkürzen, und wir wollen – das will unser Antrag – die veranschlagten Mittel in den nächsten beiden Jahren so zur Verfügung stellen, dass wir den ukrainischen Kindern, die momentan eine hohe Belastung für unsere Schulen darstellen, einen ordentlichen Unterricht in der Herkunftssprache anbieten. Wir wollen auf der einen Seite für die Schulen eine Entlastung schaffen, die nicht in der Lage sind, die vielen Schüler aufzunehmen, und auf der anderen Seite wollen wir parallel den Kindern das Recht auf Teilhabe an Bildung zu ermöglichen. Ich denke, das ist eine ganz vernünftige Sache, und werbe um Ihre Zustimmung. Vielen Dank. Zweiter Vizepräsident André Wendt: Das war Kollege Dr. Weigand mit der Einbringung an Mikrofon 4. – Nun Kollege Gasse, CDU-Fraktion.

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