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Sabine Friedel

SPD 16.12.2022 Sitzungen 7/63

Das mache ich natürlich gern, denn das sind 2 Minuten zusätzliche Redezeit. Herr Dr. Weigand, vielen Dank. Zum einen denke ich, dass die Auseinandersetzung zum Thema ländlicher Raum vielleicht ein wenig missverstanden worden ist. Mir ging es nicht darum zu sagen, dass der ländliche Raum – – Das, was ich eigentlich gemacht habe, ist, dass ich Frau Springer recht gegeben habe. Wenn ich im ländlichen Raum aufwachse, dann habe ich viel eher die Chance, mit praktischen Erfahrungen in Berührung zu kommen. Das habe ich versucht auszuführen. Ich denke, das ist tatsächlich ein Vorteil für viele Kinder und Jugendliche. Sie fokussieren sich in Ihrem Antrag ja auch auf die akademischen Bereiche in den Gymnasien, wie Sie es gerade selbst gesagt haben, wahrscheinlich eher in den Städten. Das scheint mir ein Missverständnis zu sein. Sie wollen einen Widerspruch hören, den wir, glaube ich, gar nicht haben. Zum ersten Punkt haben Sie aber den Widerspruch, den Sie nach wie vor mit sich herumtragen. Sie haben auf der einen Seite gesagt: Schön, Frau Friedel sieht das genauso wie wir. Die Schüler brauchen mehr Praxis, sie müssen mehr raus. – Sie haben aber im nächsten Atemzug gesagt: Wir dürfen auch nichts kürzen. Die MINT-Ausbildung ist sowieso schon ganz schön wenig und davon muss noch mehr sein. Das ist das Gleiche, was auch in Ihrem Antrag steht. Es muss etwas Neues her, ohne die Schüler zu überlasten. – Sie haben es vor 5 Minuten gesagt. Das ist das Motto „Dusch mich, aber mach mich nicht nass“. Das funktioniert nicht. (Vereinzelt Beifall bei der SPD) Dritte Vizepräsidentin Luise Neuhaus-Wartenberg: Das war die Reaktion von Sabine Friedel. Wir könnten jetzt eine neue Runde eröffnen. Frau Penz, bitte, für die AfDFraktion.

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