Hartmut Vorjohann
Ich denke, die Porzellanmanufaktur in Meißen steht nach den Umstrukturierungen, die dort stattgefunden haben, auf dem Markt momentan gut da. Wir hatten mit der Corona-Krise natürlich eine Herausforderung, damals sind einige Märkte weggebrochen, Asien war lange ein Problem. Das alles ist eine Riesenherausforderung und ich bin sehr beeindruckt, wie die das schaffen, wie die Mannschaft das insgesamt in Meißen schafft. Man kann sagen, dass der berühmte Turnaround dort nach dieser Restrukturierung funktioniert hat; es wird verkauft und die Zahlen entwickeln sich positiv. Aktuelle Zahlen habe ich jedoch nicht dabei. Bei dem Thema der Energiepreiskrise hoffe ich, dass die Porzellanmanufaktur genauso von dem profitieren wird, was staatlicherseits momentan für alle, auch für die Wirtschaft, auf den Weg gebracht wird, sodass, weil das ein sehr energieintensiver Bereich ist, die entsprechenden Entlastungswirkungen erzeugt werden können. Am Ende muss man immer auf der Kostenseite und Erlösseite schauen, wie man wie in jedem Unternehmen Kosten- und Preissteigerungen weitergeben kann. Dazu bin ich aber nicht der berufene Geschäftsführer. Ich sehe im Moment nur, dass dieses Unternehmen den Turnaround sehr gut hinbekommen hat. Ich bin sehr zuversichtlich, dass uns das Meißner Porzellan noch sehr lange hier in Sachsen erfreuen wird. Erste Vizepräsidentin Andrea Dombois: Herr Dr. Gerber von den BÜNDNISGRÜNEN, bitte.
