Wolfram Günther
Nein, es reicht von vorhin. Der Verband der Chemischen Industrie VCI hat uns als Staatsregierung hier in Sachsen ganz konkret aufgefordert, den Ausbau der erneuerbaren Energien zu vollziehen: „Langfristig erfordert die stromintensive Transformation der Industrie hin zu Treibhausgasneutralität sehr viel und günstigen erneuerbaren Strom. Der Ausbau der erneuerbaren Energien muss vom Land Sachsen vorangetrieben werden, aber gleichzeitig so kosteneffizient wie möglich gestaltet werden. Dies bezieht den Ausbau von Windkraftanlagen mit ein. Unumgänglich ist auch der beschleunigte Ausbau der Stromnetze, der Wasserstoffnetze, speziell im Industriebogen Meißen.“ Noch ein weiteres Zitat von Mario Müller, dem Geschäftsführer der BDEW-Landesgruppe: „Das ist die Energiewirtschaft hier in Mitteldeutschland. Klimaschutzziele auf Landesebene zu erreichen ist eine Aufgabe, der sich auch unsere Mitgliedsunternehmen stellen. Die Erneuerbaren sind unsere Chance, für Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit der Energie in unserem Land zu sorgen. Auch in Mitteldeutschland geht es darum, das Tempo beim Ausbau erneuerbarer Energien zu erhöhen. Warum Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit? – Erneuerbare Energien haben Grenzkosten gen Null. Genau dort müssen wir hin. Ich könnte Ihnen jetzt noch eine Reihe weiterer Statistiken und Umfragen der IHK bringen, wie sich die Unternehmen in Sachsen auf den Weg machen und fordern, dass wir das bei den erneuerbaren Energien decken. Das heißt, die sächsischen Unternehmen brauchen Ihre Störfeuer überhaupt nicht. Sie brauchen für ihre Zukunftsfähigkeit, da wir Industrie- und Wirtschaftsland sind, die erneuerbaren Energien. Vielen Dank. (Beifall bei den BÜNDNISGRÜNEN und vereinzelt bei der SPD) Erste Vizepräsidentin Andrea Dombois: Herr Urban, eine Kurzintervention oder im Rahmen der Redezeit? (Jörg Urban, AfD: Im Rahmen der Redezeit!) – Im Rahmen der Redezeit, dann kommen Sie bitte nach vorn.
